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Liebe ist im Grunde ein Seinszustand



Liebe und Wertschätzung OSHO
Liebe ist im Grunde ein Seinszustand

Wirkliche Liebe ist keine Beziehung, sondern ein Zustand, man ist nicht verliebt, sondern man ist Liebe. Wenn ich über Liebe spreche – vergesst das nicht – spreche ich über einen Zustand der Liebe. Ja, Beziehung ist gut, aber die Beziehung ist unecht, wenn du den Zustand der Liebe noch nicht erlangt hast. Dann ist die Beziehung nur eine Vortäuschung – eine gefährliche Vortäuschung, denn sie kann dich immer wieder betrügen, sie kann dir immer wieder vorgaukeln, du wüsstest, was Liebe ist, und du weißt es nicht. Liebe ist im Wesentlichen ein Seinszustand, man ist nicht verliebt, sondern man ist Liebe.

Und diese Liebe entsteht nicht, indem man sich in jemanden verliebt. Diese Liebe entsteht, indem man nach innen geht – nicht, indem man fällt (fall in love), sondern indem man aufsteigt, nach oben steigt, über sich hinaus. Man wächst über sich selbst hinaus. Ein Mensch ist Liebe, wenn sein Wesenskern still ist, es ist ein Lied der Stille. Ein Buddha ist Liebe, ein Jesus ist Liebe – nicht in eine bestimmte Person verliebt, einfach Liebe. Ihr ganzes Wesen ist Liebe. Sie ist nicht an jemand im speziellen gerichtet, sie verströmt in alle Richtungen. Wer immer einem Buddha nahe kommt, kann es fühlen, wird damit überschüttet, wird darin baden. Und es geschieht ohne jede Bedingung.

Liebe stellt keine Bedingungen, keine ‚Wenns‘, keine ‚Abers‘, Liebe sagt nie: ‚Erfülle erst diese Anforderungen, dann werde ich dich lieben.‘ Liebe ist wie atmen: wenn sie dir widerfährt, bist du einfach Liebe. Es ist gleich, wer dir nahe kommt, der Sünder oder der Heilige. Wer immer dir nahe kommt, fühlt die Schwingungen der Liebe, ist glücklich. Liebe ist bedingungsloses Geben – aber nur diejenigen können sie geben, die sie haben.

~Osho~


Liebe ist Nahrung
„Deine Frage ist: ‚Kannst du etwas über die Kunst sagen, sich selbst mit Liebe zu nähren?‘ Diese Kunst gibt es nicht, denn man braucht gar nichts zu tun. Liebe  ist Nahrung. Aber die Menschheit ist von ihren Führern so verwirrt worden, dass niemand die innersten Bereiche seines eigenen Wesens mehr kennt. Liebe an sich ist Nahrung. Je mehr du liebst, desto mehr unberührte Räume werden sich öffnen, in denen die Liebe nicht aufhört, sich wie eine Aura um dich zu ergießen.
Aber keine Kultur hat diese Art der Liebe erlaubt. Sie haben die Liebe in einen sehr kleinen Tunnel gezwungen: Du kannst deine Frau lieben, deine Frau kann dich lieben, du kannst deine Kinder lieben, du kannst deine Eltern lieben, du kannst deine Freunde lieben. Und zwei Dinge haben sie sehr tief in jeden Menschen eingepflanzt: Eins ist, dass die Liebe sehr begrenzt ist – Freunde, Familie, Kinder, Ehemann, Ehefrau. Und das zweite ist, sie haben betont, dass es unterschiedliche Arten von Liebe gibt. Deinen Mann oder deine Frau liebst du auf eine Weise, deine Kinder musst du auf eine andere Weise lieben, und deine Eltern, deine Familie, deine Lehrer musst du wieder anders lieben und dann deine Freunde wieder anders.
Aber die Wahrheit ist, Liebe kann man nicht katalogisieren, wie die ganze Menschheitsgeschichte es getan hat. Sie hatten ihre Gründe, aber ihre Gründe sind hässlich und unmenschlich, denn mit dieser Katalogisierung töteten sie die Liebe …
Der Grund, warum alle Kulturen darauf bestanden haben, die Liebe zu katalogisieren, ist, dass sie sehr viel Angst vor der Liebe haben. Wenn es nämlich existenzielle Liebe gibt, dann kennt sie keine Grenzen – dann kannst du Hindus nicht gegen Moslems aufbringen, dann kannst du Protestanten nicht gegen Katholiken aufbringen. Dann kannst du keine Grenze ziehen und sagen, du darfst diese Person nicht lieben, weil sie Jude ist, Chinese. Die Führer der Welt wollten die Welt teilen, aber um die Welt zu teilen, müssen sie eine grundlegende Teilung vornehmen, die der Liebe.“
Osho, Om Mani Padme Hum: The Sound of Silence, the Diamond in the Lotus, Talk #20

Gefühle sind keine Steine, sie sind wie Rosenblüten
„In einem Menschen gibt es drei Schichten: Seine Physiologie, den Körper, seine Psychologie, die Seele, und sein Sein, sein ewiges Selbst.
Die Liebe kann auf diesen drei Ebenen existieren, aber ihre Qualität wird jeweils anders sein. Auf der physiologischen Ebene, dem Körper, ist sie einfach Sexualität. Du kannst es Liebe nennen. Weil sich das Wort  Liebe poetisch anhört, schön. Und neunundneunzig Prozent der Menschen nennen ihren Sex Liebe. Sex ist biologisch, physiologisch. Deine Körperchemie, deine Hormone – alles Materielle ist einbezogen …
Nur ein Prozent der Menschheit kennt etwas, was etwas tiefer geht. Dichter, Maler, Musiker, Tänzer, Sänger haben eine Sensibilität, die über den Körper hinaus etwas empfinden kann. Sie können die Schönheit des Geistes empfinden, die Sensibilität des Herzens, denn sie leben selbst auf dieser Ebene …
Ein Musiker, ein Maler, ein Dichter lebt auf dieser anderen Ebene. Er denkt nicht, er  fühlt. Und da er in seinem Herzen lebt, kann er das Herz des anderen fühlen. Das wird gewöhnlich Liebe genannt. Es ist selten. Ich sage, nur ein Prozent, und das nur hin und wieder.
Warum bewegen sich nicht mehr Menschen auf diese zweite Ebene, wenn sie doch so wunderschön ist? Da gibt es ein Problem: Alles, was wunderschön ist, ist auch zart. Es ist nicht aus Eisen, es ist aus sehr zerbrechlichem Glas. Und wenn ein Spiegel einmal herunter gefallen und zerbrochen ist, dann kann man ihn nicht mehr zusammensetzen. Die Menschen haben Angst, sich so tief einzulassen, dass sie zu den zarten Schichten der Liebe vordringen, denn in diesen Schichten  ist die Liebe ungeheuer schön, aber auch ungeheuer verletzlich. Gefühle sind keine Steine, sie sind wie Rosenblüten …
Man weiß von Dichtern, man weiß von Künstlern, dass sie sich beinahe jeden Tag verlieben. Ihre Liebe ist wie eine Rosenblüte. Wenn sie aufgeblüht ist, duftet sie so sehr, sie ist so lebendig, sie tanzt im Wind, im Regen, in der Sonne, sie bietet ihre Schönheit dar. Aber am Abend ist sie vielleicht verblüht, und du kannst nichts tun, um es zu verhindern. Die tiefere Liebe des Herzens ist wie eine Brise, die in dein Zimmer weht, ihre Frische, ihre Kühle bringt, und dann vorbei ist. Du kannst den Wind nicht in deiner Faust festhalten. Nur wenige Menschen sind so mutig, ein Leben von Moment zu Moment zu leben, ein Leben, das sich ständig wandelt. Darum haben sie sich zu einer Liebe entschieden, auf die sie sich verlassen können.
Ich weiß nicht, welche Liebe du kennst – wahrscheinlich die erste Art, vielleicht die zweite Art. Und du hast Angst, wenn du dein Sein erreichst, was passiert dann mit deiner Liebe?
Natürlich ist sie dann vorbei – aber du wirst kein Verlierer sein. Eine neue Liebe wird entstehen, eine Liebe, die vielleicht einem Menschen unter Millionen widerfährt. Diese Liebe kann man Barmherzigkeit nennen.“
Osho, From Death to Deathlessness, Talk #17

Nur die Liebe und ihr Scheitern können dich nach innen werfen
„Ich bin für die Liebe. Mein ganzes Leben habe ich für die Liebe gesprochen. Der Grund dafür ist seltsam, aber ich bin ein exzentrischer Mensch. Ich habe euch beigebracht, nach Liebe zu streben, weil ich weiß, dass ihr nicht religiös werdet, bevor ihr nicht an den entscheidenen Punkt kommt, an dem der andere zur Hölle wird.  Ich bin nicht für die Liebe. Mein ganzes Bemühen gilt Religiosität.
Die Pseudo-Religionen geben euch nur vorgefertigte Rezepte, aber ich möchte euch die Erfahrung vermitteln – ich kann sie euch nicht übergeben … Ich kann euch nur den Weg weisen, kann euch erklären, wie ihr sie findet, und es dann euch überlassen, damit zu experimentieren, wenn ihr wollt.
Wenn eure Liebe nicht gescheitert ist, dann seid ihr noch nicht erwachsen genug für Religiosität. Ihr seid noch minderjährig. Wie alt du wirklich bist, es tut nichts zur Sache, vielleicht bist du sechzig, vielleicht siebzig, es tut nichts zur Sache. Wenn du immer noch hoffst, dass die Liebe erfolgreich istt, dann bist noch minderjährig. Aber wenn du vollkommen verstanden hast, dass es gegen die Natur ist, dass die Existenz so nicht funktioniert … Du bist du, der andere ist der andere.
Wenn du einen Geschmack von der Existenz bekommen willst, geht das nicht über den anderen, es ist ein direkter Sprung in dich selbst hinein. Es geht über dich, durch dich.
Und nur die Liebe und ihr Scheitern können dich nach innen werfen. Nichts sonst kann dich nach innen werfen, denn alles andere steht weit unter der Liebe.“
Osho, From Unconsciousness to Consciousness, Talk #27

Liebe dich selbst
„Wir beginnen mit einem der tiefgründigsten Sutras von Gautam Buddha: ‚Liebe dich selbst …‘
Das Gegenteil ist euch von allen Traditionen der Welt beigebracht worden, von allen Zivilisationen, allen Kulturen, allen Kirchen. Sie sagen: ‚Liebe den anderen, liebe nicht dich selbst.‘ Und hinter ihrer Lehre steckt eine bestimmte listige Strategie.
Liebe ist Nahrung für die Seele. Wie Speise Nahrung für den Körper ist, so ist Liebe Nahrung für die Seele. Ohne Speise ist der Körper schwach, ohne Liebe ist die Seele schwach. Und kein Staat, keine Kirche, keine Interessengruppe wollte jemals Menschen mit einer starken Seele, denn ein spiritueller Mensch ist einfach rebellisch.
Liebe macht euch rebellisch, revolutionär. Liebe verleiht euch Flügel, so dass ihr hoch empor steigen könnt. Liebe verleiht euch Einsicht in Dinge, so dass euch niemand betrügen kann, ausbeuten kann, unterdrücken kann. Und die Priester und Politiker überleben nur mit eurem Blut –, sie überleben nur durch Ausbeutung. Alle Priester und Politiker sind Parasiten.
Um dich spirituell zu schwächen, haben sie eine sichere Lehre gefunden, hundertprozentig sicher, und die ist, dich nicht selbst zu lieben. Wenn ein Mensch sich nicht selbst lieben kann, kann er auch keinen anderen lieben. Diese Lehre ist sehr trickreich. Sie sagen: ‚Liebe den anderen,‘ denn sie wissen, wenn du dich selbst nicht lieben kannst, kannst du überhaupt nicht lieben. Aber sie sagen es immer wieder: ‚Liebe den anderen, liebe die Menschheit, liebe Gott, liebe die Natur, liebe deine Frau, deinen Mann, deine Kinder, deine Eltern, aber liebe nicht dich selbst‘– denn das ist, wie sie sagen, selbstsüchtig.
Sie verdammen Selbstliebe wie nichts anderes – und sie lassen ihre Methode sehr logisch erscheinen. Sie sagen: ‚Wenn du dich selbst liebst, wirst du ein Egoist, wenn du dich selbst liebst, wirst du narzisstisch.‘ Das ist nicht wahr. Ein Mensch, der sich selbst liebt, findet kein Ego in sich. Das Ego entsteht, wenn man andere liebt, ohne sich selbst zu lieben, wenn man  versucht, andere zu lieben.
Die Missionare, die sozialen Reformer, die Sozialarbeiter haben die größten Egos der Welt – natürlich, denn sie halten sich für überlegen. Sie sind keine gewöhnlichen Menschen, denn gewöhnliche Menschen lieben sich selbst. Sie aber lieben andere, sie lieben große Ideale, sie lieben Gott. Und all ihre Liebe ist falsch, denn all ihre Liebe hat keine Wurzeln.
Ein Mensch, der sich selbst liebt, tut den ersten Schritt zu wirklicher Liebe.“
Osho, The Dhammapada: The Way of the Buddha, Vol. 5, Talk #5

Wirkliche Liebe kann allein sein
„Man kann tiefe Liebe empfinden und trotzdem allein sein. Tatsächlich kann man nur allein sein, wenn man tiefe Liebe empfindet. Die Tiefe der Liebe schafft einen Ozean um dich herum, einen tiefen Ozean, und du wirst zur Insel, ganz allein. Ja, der Ozean wirft seine Wellen an dein Ufer, aber je stärker diese Wellen sich an deinem Ufer brechen, desto integrierter wirst du, besser verwurzelt, du wirst immer zentrierter.
Die Liebe ist nur darum so wertvoll, weil sie dir Alleinsein schenkt. Sie gibt dir genügend Raum, um allein zu sein.
Aber du hast bestimmte Ideen über die Liebe, diese Ideen schaffen Probleme – nicht die Liebe selbst, aber deine Ideen. Die Idee ist, dass Partner miteinander verschmelzen, wenn sie verliebt sind, sich ineinander auflösen. Ja, es gibt Momente der Auflösung – aber das ist die Schönheit des Lebens und all dessen, was existenziell ist: In dem Moment, in dem die Geliebten sich ineinander auflösen, werden sie sehr wach, sehr bewusst. Diese Auflösung ist keine Trunkenheit, diese Auflösung ist nicht unbewusst. Sie bringt große Bewusstheit, sie setzt große Bewusstheit frei. Andererseits haben sie sich aufgelöst – andererseits sehen sie zum ersten Mal die enorme Schönheit des Alleinseins. Der andere definiert sie, ihr Alleinsein, sie definieren sich gegenseitig. Und sie sind sich gegenseitig sehr dankbar. Durch den anderen konnten sie ihr eigens Selbst sehen, der andere wurde zum Spiegel, in dem sie sich spiegeln. Geliebte sind Spiegel füreinander. Die Liebe macht dir dein wirkliches Gesicht bewusst.
Nun, das klingt sehr widersprüchlich, paradox, wenn man sagt: ‚Liebe bringt Alleinsein‘. Ihr habt immer gedacht, dass Liebe Zweisamkeit bringt. Ich sage nicht, dass sie nicht Zweisamkeit bringt, aber wenn du nicht allein sein kannst, kannst du auch nicht mit jemandem zusammen sein. Wer wird zusammen sein? Zur Zweisamkeit werden zwei Personen gebraucht, es braucht zwei unabhängige Personen zur Zweisamkeit. Die Zweisamkeit wird reich sein, unendlich reich, wenn beide Personen ganz unabhängig sind. Wenn sie voneinander abhängig sind, ist es keine Zweisamkeit – es ist Sklaverei, es ist eine Fessel.
Wenn sie voneinander abhängig sind, wenn die klammern, besitzergreifend sind, wenn sie sich gegenseitig nicht erlauben, allein zu sein, wenn sie sich gegenseitig nicht genügend Raum für ihr Wachstum geben, dann sind sie Feinde, nicht Liebende. Sie sind zerstörerisch für einander, sie helfen sich nicht gegenseitig, ihre Seelen zu finden, ihr Sein. Was ist das für eine Liebe? Es ist vielleicht nur die Angst vor dem Alleinsein, darum klammern sie sich aneinander. Aber wirkliche Liebe kennt keine Angst. Wirkliche Liebe kann allein sein, völlig allein, und aus diesem Alleinsein erwächst Zweisamkeit.“
Osho, The Dhammapada: The Way of the Buddha, Vol. 2, Talk #4

Liebe braucht keine Gründe
„Liebe braucht keine Gründe – das ist die Schönheit der Liebe und die Freiheit der Liebe. Hass ist eine Fessel. Hass ist ein Gefängnis – in das du dich selbst sperrst. Und Hass bringt Hass hervor, Hass provoziert Hass. Wenn du jemanden hasst, erzeugst du Hass im Herzen dieses Menschen gegen dich selbst. Und die ganze Welt existiert in Hass, in Destruktivität, in Gewalt, in Eifersucht, in Konkurrenzdenken. Die Menschen gehen sich gegenseitig an die Kehle, entweder in Wirklichkeit, als tatsächliche Handlung, oder zumindest in ihren Köpfen, in Gedanken. Jeder bringt jemanden um, tötet jemanden. So haben wir aus dieser schönen Erde eine Hölle gemacht – sie hätte ein Paradies sein können.
Liebe, und die Erde wird wieder ein Paradies. Und die enorme Schönheit der Liebe ist, das sie keine Gründe braucht. Die Liebe fließt ohne Grund aus dir heraus, sie ist dein verströmendes Glück, sie ist das Teilen deines Herzens. Sie ist das Teilen eines Gesangs, der aus deinem Sein kommt. Und Teilen ist so beglückend – daher teilt man. Teilen um des Teilens willen, ohne jeden anderen Grund.
Aber die Liebe, die du bisher gekannt hast, ist nicht die Liebe über die Buddha spricht, über die ich spreche. Deine Liebe ist nichts anderes als die Kehrseite von Hass. Daher braucht deine Liebe einen Grund: Gestern ist jemand freundlich zu dir gewesen, er war so nett, dass du ihn liebst. Das ist nicht Liebe, das ist die Kehrseite von Hass – der Grund beweist es. Oder jemand wird morgen nett zu dir sein: die Art, wie er dich anlächelt, die Art, wie er mit dir spricht, die Art, wie er dich für morgen in sein Haus eingeladen hat – er wird sehr liebevoll sein. Und du empfindest große Liebe.
Das ist nicht die Liebe, über die Buddha spricht. Das ist Hass in der Verkleidung der Liebe – darum kann deine Liebe in jedem Moment in Hass umschlagen. Kratz ein bisschen an einem Menschen, und die Liebe verschwindet und Hass keimt auf. Sie ist nicht einmal hauchdünn. Sogar die sogenannten großen Liebenden kämpfen ständig miteinander, sie gehen sich ständig an die Kehle – nörgelnd, destruktiv. Und die Menschen glauben, das wäre Liebe …
Deine Liebe ist nicht wirkliche Liebe, sie ist das Gegenteil. Sie ist Hass, verkleidet als Liebe, getarnt als Liebe, zur Schau gestellt als Liebe. Wirkliche Liebe braucht keine Gründe. Sie denkt nicht an gestern, sie denkt nicht an morgen. Wirkliche Liebe ist spontanes Aufwallen von Freude in dir, und ihr Teilen und ihr Verströmen – ohne andere Gründe, ohne andere Motive als die Freude, sie zu teilen.“
Osho-Kinder
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7 Gedanken zu “Liebe ist im Grunde ein Seinszustand

  1. Keiner, Niemand + Lemand schreibt:

    (((!00!)))
    Wenn das berede Schweigen verstummt, ist Ruhe im Karton…nicht finalisiert….
    vielleicht weil der Karton das berede Schweigen ist???
    übrigens, jetzt fällt mir noch ’ne Frage ein:
    Wie kann der Karton dem Karton entkommen???
    Ich hab keine Ahnung, und Ihr????

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  2. Keiner, Niemand + Jemand schreibt:

    „Liebe ist im Grunde ein Seinszustand“
    Datu scheintmir folgendes gut zu passen, heute von Nitya veröffentlicht:

    Aus schierer Freude zwei zu sein

    Jnaneshwar schreibt:
    „Ich bringe dem höchsten Gott und der höchsten Göttin
    meine Verehrung dar,
    den grenzenlosen, uranfänglichen Eltern des Universums.

    Der Liebende ist aus unbegrenzter Liebe zur Geliebten geworden.
    Beide bestehen aus derselben Substanz.
    Beide teilen dasselbe Mahl.
    Aus Liebe zueinander vereinigen sie sich,
    und wieder trennen sie sich – aus schierer Freude zwei zu sein.
    Es ist Shiva allein, der in allen Formen lebt.
    Er ist beides: das Weibliche und das Männliche.
    Es ist wegen der Vereinigung dieser beiden Hälften,
    dass das Universum existiert.
    Zwei Instrumente – ein Ton.
    Zwei Blüten – ein Duft.
    Zwei Leuchten – ein Licht.
    Zwei Lippen – ein Wort.
    Zwei Augen – ein Blick.
    Diese beiden – ein Universum.“

    Nitya schreibt:
    „Hoffentlich überliest das niemand:
    “Aus Liebe zueinander vereinigen sie sich,
    und wieder trennen sie sich – aus schierer Freude zwei zu sein.”!

    https://satyamnitya.wordpress.com/2015/07/10/aus-schierer-freude-zwei-zu-sein/

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  3. Sia schreibt:

    Darum mochte ich noch nie Blumensträuße! Ich habe schon immer allen gesagt, dass sie mir bitte lieber einen Rosenstock oder eine Pflanze im Topf schenken sollen, da keines dieser wunderschönen Blumenwesen sein Leben für mich lassen soll… In der Vase ist die Freude für mich von Trauer überschattet…

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