Über innere Werte und Prinzipien, das System und die eigentliche Aufgabe | BERG. Blog

Noch immer gibt es Menschen, die sich im Außen bewegen und in allem zunehmend eine Gefahr sehen und morgens schon „vorbereitet“ aus dem Hause gehen. Sie nennen es in der Regel „gesundes Misstrauen“. Sie sind auch nicht verwundert, wenn ihnen dann auch entsprechend jenes „begegnet“, was sie in der Regel in ihrem Verhalten weiter bestätigt.

„Mit dem Wissen, was du hast, bekommst du immer nur das, was du schon kennst.“

„Du bekommst das, was du dir nimmst – egal was es ist.“

Misstrauen ist in der Regel ein nach außen projiziertes, mangelndes Selbstvertrauen, was sich als eine Konvention etabliert hat und auf dem Mechanismus „Du bist solange „gut“, solange mir das gefällt“ passt.

Aus dieser Bedingung leiten sich für die Gesellschaft alle notwendigen Verhaltensmuster und Konventionen ab. Tür und Tor sind für genehme und zunehmend unangenehme Willkür geöffnet.

Wenn jener Polizist aus einem der vorgegangenen Beiträgen sagt: „Ich glaube ihnen nicht“, dann ist es im Kern sein Problem, da auch dieses Verhalten auf dem Prinzip einer nach Außen konditionierten Abhängigkeit und Erwartung beruht.

„Glauben tut man in der Kirche.“

Ein Prinzip, was falsch gelernt wurde, da alles einem Glaubensprinzip unterliegt, bedeutet „glauben“ an etwas festhalten, es annehmen – im alten System, solange es von nutzen ist, einen Vorteil oder Gewinn bringt.

Der Polizist wird für sein konditioniertes Verhalten, dass des Misstrauens und der Unverantwortlichkeit (und „Mein Dienstherr trägt für alles die Verantwortung.“) und damit verbundene Beibehaltung bezahlt.

Bezahlter Glauben, bezahltes Vertrauen. Die eigentliche Bedeutung von Kaufen? Er steht als verlängerter Arm der Macht und durch das Geld wird dieser Vertrag aufrecht erhalten, bis sich sein Gewissen meldet (das ist der eigentliche Zugangspunkt).

Das Machtverhältnis, was sich ebenfalls aus dem „Du bist solange „gut“…“ ergibt.

Macht bedeutet sich selbst ohnmächtig zu machen und jemanden dafür zu „beauftragen“ (wählen), dass jener darüber bestimmt, was für einen selbst „gut und richtig“ sein soll (Vom Prinzip her sind wir in der Familie angelangt.) Notfalls auch gegen Bezahlung und damit verbundene Bedingung der Unterwerfung im Schein des Geldes (Möge der Schein gelten.).

Dieses Prinzip der Unterwerfung gilt auch für jene, die sich dazu entschließen, dass jemand anders darüber bestimmt oder man verpflichtet sein soll, anderen beweisen zu müssen, dass man das ist, was man sowieso ist.

„Du bist nur Deutscher, wenn du das nach RuStaG beweisen kannst.“

Willkommen im alten System der Bedingung der Ausgrenzung. Die Bedingung als „das Zeichen des Tieres“? Ein System mit sichtbarem Verfallsdatum.

In Vier-Augen-Gesprächen sieht man immer ganz prima, dass die Menschen insgeheim weiter sind, als wenn sie sich in der Gruppe oder im öffentlichen Raum bewegen. Man nennt sie auch U-Boote.

„Ich habe es ja immer gewusst.“ „Ja, aber nie was gesagt.“

„Dann möge er jetzt sprechen oder für immer schweigen.“

„Du gar nicht willst nicht wissen, was du wissen willst.“

Dort zählt nach wie vor die Konditionierung der bedingten Zugehörigkeit, indem man nur das sagt, was andere gerne hören wollen. Was im Kern zu einer kleinkollektiven Selbsthaltung führt, die in der Regel rein auf Problemorientierung, Schuldigensuche und Stigmatisierung basiert und alles ablehnt, was außerhalb der kollektiven Selbsthaltung von Außen darbietet.

„Nur der Mensch ist eine Zeit lang in der Lage ein geschlossenes System für sich zu behaupten: Seine Beharrung auf der Vorstellung, dass alles bliebe so wie es ist und die anderen müssten ihn erst…“ (oder man sich gewohnt wie ein „Fersenhalter“ benimmt).

Im System sind es die geübten Komfortsofisten und ihre beauftragten Betreuer im fröhlichen Einklang auf der Fahrt mit der Titanic.

„Nur ein einziges Ping.“

Das System (Hierarchie und die bedingte Unterwerfung) kenn für seine Gesetze (Verhalten, Gewohnheiten und Konventionen) einen räumlichen (weltweit), einen persönlichen (jeder, der sich daran festhält) einen sachlichen (Verhalten des Festhaltens an den o. g. Gesetzen) und einen zeitlichen Geltungsbereich (solange bis den Verfechtern alles um die Ohren fliegt, durch Zusammenbruch der Organisation und dem Zinseszins.).

Als Anmerkung zur zeitlichen Begrenzung: die zunehmende Komplexität und Zinseszins, als die Gier nach der Gier, auf Basis vereinbartem und nicht gelerntem Umgang mit der Vernunft führen zum Zusammenbruch. Also:

„Zeit zum Umdenken.“

Das Verhalten im Außen auf etwas erpicht zu sein gilt ebenfalls, wenn es um gesellschaftliche Werte geht. Der Mensch schaut gerne in die Runde und erwartet, dass sich etwas im Außen ändert. Und wenn alle nur darauf warten, dass sich etwas „woanders“ tut, dann liegt selbst der „Sankt Nimmerleinstag“ noch in weiter Ferne, wenn da nicht die zeitlichen Begrenzungen (siehe Komplexität und Zinseszins) wären. Tick, tack.

Wer allerdings – und so zeichnet sich dies auf das System an sich ab – lediglich und ausschließlich seine Werte im Außen erspäht und um Besitzstandswahrung und –verteidigung bemüht ist, bewegt sich gewohnt innerhalb der Toleranzen des Systems, wo die BRD lediglich das Eingangsschild für die berühmte Betreuungsanstalt für ReichsDeutsche darstellt. Jedoch sich all jene weiterhin innerhalb der Systemgrenzen bewegen, wenn der Rettungsanker „Deutsches Reich und Friedensvertrag“ sein soll, doch nur einer Umlackierung auf Schwarz-Weiß-rot bedeutet. Friedensvertrag – im Außen.

„Frieden ist, wenn zwischen Geben und Nehmen keine Bedingung besteht.“ „Frieden insgesamt, ist die Abwesenheit aller Bedingungen.“ „Das System in dem wir leben basiert auf der Existenz von Bedingungen.“

Problemorientierung führt zur Problembetrachtung und zur Beschäftigung mit Problemen. Zwischen wahrgenommenem Problem und Lösung gilt es eine Brücke zu bauen. Die Brücken sind bereits vorhanden.

„Wir brauchen schnelle Lösungen,“ ist eine Illusion.

Das System ist eine Ebene drüber und überlagert mehrheitliches Fühlen, Denken und Handeln: durch Denk- und Verhaltensmuster, Gewohnheiten und Konventionen.
Im Kern kann man es auch so zum Ausdruck bringen: Die „Künstliche Intelligenz“ bereits in ihrer aktuellen, lauffähigen Version als aktuelles Systembetriebssystem vorhanden und wirksam.

Die „bescheinigte Flucht aus der BRD“ ist lediglich nur ein Schritt von vielen, der nicht mit dem einfachen Austausch des Hamsterrades (RD für BRD) abgeschlossen ist.

Das betrifft auch das Thema „Lösungen“, wenn diese ausschließlich in das vereinbarte Gedankenmodell einer sich geistig selbsthaltenden Gemeinschaft passt. Was übersehen oder gern verdrängt wird, Bewusstsein entwickelt sich weiter und es interessiert sich null für das Festhalten des Einzelnen an irgendwelchen Konventionen. Selbst eine Gruppe kann diesem Veränderungsprozess nur eine begrenzte Zeit standhalten.

Und solange sie sich kollektiv vereinbart in der Problemorientierung bewegt, schaufelt sie sich selbst ihr Grab, weil sie selbst die Probleme aufrechterhält, die sie gleichzeitig zu lösen (zu bekämpfen) versucht.

„Mit dem Wissen aus denen die Probleme entstehen, kann man keine Lösung entwickeln.“

„Gemeinsam sind wir stark“, steht hier stellvertretend für: Ich will nicht allein untergehen, Bruder.

Wir können gemeinsam darüber in Erkenntnis-Dialogen sprechen, wie man da schrittweise rauskommt – über die überlagerte Prinzipebene. Die Frage ist, was es dem einzeln selbst wert ist.

Quelle: Über innere Werte und Prinzipien, das System und die eigentliche Aufgabe | BERG. Blog

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4 Gedanken zu “Über innere Werte und Prinzipien, das System und die eigentliche Aufgabe | BERG. Blog

  1. Birgitt schreibt:

    Lieber Alexander,
    Deinen Worten ist nichts hinzuzufügen. Auch ich mach immer wieder die Erfahrung, wenn ich auf die Straße gehe und ganz in Gedanken versunken stehen bleibe, um einen Baum zu betrachten oder das Gras am Straßenrand, und plötzlich mich von irgenwoher eine Stimme angeifert, ich solle gefälligst weitergehen o. ä., wie einfach es ist, demjenigen ein liebevolles Lächeln zu schenken und mitfühlend zur Seite zu treten, um dann wieder dem Baum oder dem Gras meine Aufmerksamkeit zu schenken. Dies ist leider den meisten Leuten in ihrem Alltagsstreß verloren gegangen. Einfach mal anzuhalten und bei sich zu sein, um zu spüren, daß man mehr ist, als nur der Körper, dies ist unglaublich schön. Manchmal muß ich aufpassen, daß ich nicht davon schwebe, so leicht fühlt es sich an. In diesen Momenten nehme ich oft eine sehr friedliche Welt um mich herum wahr. Mein innigster Wunsch ist es, das dies wieder vielen Menschen zugänglich wird. Daher suche ich auch so oft es sich ergibt, das Gespräch in diese Richtung.
    Danke und eine gute Zeit

    Birgitt

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  2. Mathias Schenk schreibt:

    Ich auch nicht „Bruder“Wessi.So habe ich oft versucht zu leben.Ich komme aber nicht mit der Deutschen Selbstverständlichkeit klar,in den Westen gehen zu müssen und dort auch bleiben zu müssen,obwohl ich dass nicht möchte.Brüder und Schwestern,Wir sind seit 25 Jahren Wiedervereinigt.Warum gibt es noch diesen schändlichen Druck durch die Gesellschaft zu der auch Arbeitgeber zählen?Das sind schändliche Regeln und Konventionen,auf dass ich Euch recht herzlich antworte „Fickt Euch Doch Selbst Mit Eurer Kohle“.Es ist nur Papier und Altmetall.So viel zu Konventionen und den sogenannten Werten,welche sich niemand in 2 Meter Tiefe oder durch den Schornstein mehr mitnehmen kann.

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