Vom Problem zur Lösung

Es kommt mittlerweile einiges in Bewegung und so häufen sich auch die Gedanken, wie man miteinander zusammenwirken kann. Erkennbar ist die zunehmende Zahl all jener, die zum Dialog aufrufen, bzw. für den Dialog offen sind.

„In den Raum verhallende Worte, verkündend…“

Wenn jeder redet, hört keiner zu.“

Es gilt lediglich die vorliegenden Teilsysteme an ihren Schnittstellen zu einem wirksamen Gesamtbild zu verknüpfen. Dies wiederum erfordert  Bereitschaft, Offenheit und konstruktive Betrachtung für die Zusammenhänge im Kontext eines größeren Ganzen. Und auch Bereitschaft des Einzelnen, sich mit seinem Wissen an Vorhandenes andocken zu wollen.

„Sachorientierung, statt Angst erfülltes und emotional getriggertes Denken und Handeln, was lediglich nur zu Wunschdenkhoffen, wilden Aktionismen und Beschäftigung vom mehr eines selben Themas führen würde.“

„Erforderlich: die interdisziplinäre Betrachtung.“

Offenheit bedeutet, die eigenen Sichtweisen auch einem Bedeutungsprozess durchlaufen zu lassen, wie dies z. B. beim Rechtssystem und dessen veränderte Bedeutung der Fall ist. Hinweise, statt Werkzeuge und Waffen. Eine Veränderung, die man jedoch erst erkennt, „wenn man sich auf den Weg macht“.

„Ich habe das Thema durch“ bedeutet, den Sinn (das Wesen) eines Themas erkannt zu haben, warum es existiert und welche weitere Bedeutung es einnimmt, wenn man eine andere Sichtweise zulässt.“

„Welche Funktion hat etwas?“ Ein Kind sagt: „Das ist etwas, worauf man sitzen kann.“ Der Erwachsene nennt es „Stuhl“. Auf diese Weise transformiert sich eine Funktion zu einer Dinglichkeit und der Zusammenhang, die Wechselwirkung und Auswirkung gehen flöten.“

„Veränderung bedeutet eine Bedeutungsveränderung des Vorhandenen. Das gilt ebenfalls für die Wirksamkeit von Gelerntem, Vorstellungen, Gewohnheiten, Werkzeugen und Methoden – geschaffen von Menschen.“

„Der Weg“ wiederum bedeutet, aus der Problembetrachtung hinüber zur Lösungsorientierung eine Brücke zu skizzieren. Lösung ist ein Weg und keine abrupte Zustandsänderung.

Um diesen Weg zu beschreiten, spielt die Entscheidung zur Außerkraftsetzung des mehrheitlich noch wirksamen Verhaltens „Du bist solange gut, solange mir das gefällt – und damit verbundene Informationen“, eine tragende Rolle, um sich selbst entwickeln zu können.

„Erkläre es so, als ob du es einem Kind erklären würdest.“ „Du bist aber keins.“

„Du bist solange gut, solange mir das gefällt“, beruht im Wesentlichen auf Misstrauen im Außen, was jedoch nur eine gelernte Projektion mangelnden Selbstvertrauens ist. Die Projektion als Mechanismus, um die eigene geistige Veränderung irgendwie verhindern, bzw. verdrängen zu wollen.

„Was sich nicht anpasst, wird angepasst oder löst sich auf.“

„Der Neurosen- und Psychosenkongress findet in diesem Jahr in Deutschland statt.“

Nach dem Prinzip der Resonanz, erfährt man das mangelnde Vertrauen dann auch im Außen. Ursache und Wirkung. Und da auch die Erwartung  besteht, dass sich was im Außen, bestenfalls „woanders“ verändern muss, dreht man sich  kollektiv im Kreise der Erwartenden, Schuldzuweisenden und dem Bedürfnis „auferlegter Verordnung“.

Hat man diesen Punkt jedoch überwunden, so tendiert man zur Ruhe selbst und kann so andere Sichtweisen auf das Wahrgenommene einnehmen.

„Man bekommt jedoch immer das, was man sich nimmt.“

„Das Opfer verleugnet sein Verhalten, dass es sich wie ein Opfer benimmt.“

„Opfer und Täter entstehen, wenn stets andere schuld sind.“

„Ursache und Wirkung sind dann prima, wenn durch stets dasselbe Tun, sich das Konto füllt. Das ist auch vernünftig.“

„Aber das ist alles nur eine Illusion. Und Ursache und Wirkung gibt es nicht.“ „Offen gesagt, ist dies die beste Ausrede, um für das Vorhandene keine Verantwortung tragen zu wollen. Erlaube mir, dass ich Dir eine schmiere, denn es ist ja alles nur eine Illusion.“

Warum etwas einen Wert hat
Sinnigerweise geschieht ein Austausch über Erkenntnis-Dialoge, Vorträge, Seminare und Workshops, basierend auf Grundlagen, die in der Regel erarbeitet wurden, um die Lebensgrundlagen gewährleisten zu wollen.

Die Tatsache, dass ich dies aus eigener Erfahrung und vielleicht auch im Sinne all jener schreibe, die ihre Erkenntnisse auf Stammtischen oder in regelmäßigen Gemeinschaftstreffen ausbreiten, wo der energetische Ausgleich wie ein Tabu gehandhabt wird, weil man der mehrheitlichen Meinung ist, „bezahlen“ bedeute ja das alte System. Und da man nur „entweder oder“ kennt, muss das andere ja dann „umsonst“ bedeuten.

Im alten System galt der energetische Ausgleich als Bezahlung für vereinbarte Symptombehandlung, im neuen im Sinne der Lösungsorientierung. Ein überzogenes Beispiel:

„Wir müssen verhindern, dass sich ein Zuckerwürfel im heißen Tee auflöst. Denn das Problem findet sich in der Mehrheit der Teetassen wieder. An den Universitäten finden dazu Masterlehrgänge statt, die dazu die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der theoretischen Physik vermitteln.

Die Politik hat bereits erste Gesetze im Bundesrat verabschiedet und stellt  Forschungsmittel zur Verfügung. Dadurch, dass kein Zucker mehr im Tee verbraucht wird, fehlen Bund und Land natürlich entsprechende Steuereinnahmen, die über das kürzlich verabschiedete ZuVerbG geregelt werden.

Die IHKs arbeiten bereits daran, entsprechende Ausbildungsmuster für einen neuen Berufszweig zu entwickeln und der DIHK hat dazu einen wissenschaftlichen Rat einberufen. Berater bieten dazu Lehrgänge und Seminare, für Mitarbeiter von Unternehmen an, wie man diesen Prozess in der Kantine und am Arbeitsplatz sicher verhindern kann.

Unternehmen stellen sich durch entsprechende Zuckerwürfelschutzverpackungen mit einer weiter zu entwickelnden Bluetooth-Anbindung auf den Verbraucherbedarf ein.

Der Einzelhandel sieht ein ganzjähriges Zusatzgeschäft, da die Dichtheit der entsprechenden Zuckerwürfelschutzverpackung durch den heißen Tee mit der Zeit beeinträchtigt werden.

Die IT-Branche arbeitet bereits an der Schnittstelle, die über eine neue Programmiersprache konfiguriert wird. In diesem Zusammenhang wird an einer App gearbeitet, die den Verbraucher rechtzeitig vor einer Geschmacksbeeinträchtigung des Tees warnt.“

„Wie wäre es, den Tee einfach ohne Zucker zu trinken?“

„Sozial ist, was Arbeit macht.“

Und jetzt ersetze man mal „Zuckerwürfelproblemlösung“ durch „Industrierevolution 4.0“ oder anderen Themen, die gewohnt als „Lösungen“ verkauft werden.

Quelle: Vom Problem zur Lösung | BERG. Blog

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