Das Wesen der Getrenntheit 

„Ja, aber das interessiert doch alles nicht, was DU da schreibst. Wir brauchen Lösungen, damit die Flüchtlinge wieder verschwinden. Und die Merkel muss auch weg. Und die BRD ist kein Staat. Wir müssen kämpfen und demonstrieren. Zudem brauchen wir einen Friedensvertrag und das Deutsche Reich mit seinen Bundestaaten muss wieder her. Auch wird es Bürgerkrieg geben man muss sich schützen und Vorat anlegen.“

Nicht unüblich, was argumentativ und temporär erkenntnisrichtig in den Raum geworfen wird. Erkenntnis wandelt sich jedoch durch Sinnerkennung, wenn man zu hinterfragen beginnt, warum das alles so ist und es vermeidet, sich kollektiv vereinbart im polarisierenden Kreise der Beschuldigung zu bewegen und dadurch wiederum im eigenem Opferverhalten.

„Wir wollen, dass ihr es mal besser habt. Aber nur, wenn ihr so seid, wie uns das gefällt.“

Begreifbar zu machen, dass es um weit mehr geht und Vorstellungen von Land und Frieden letztlich ein Resultat des eigenen Weges bedeutet.
Jener Weg, der einer schnellen „Busfahrt in die Stadt“ ungleichkommt und man dafür nicht einfach das Ticket zu bezahlen hat, damit man bequem von „A nach B“ gebracht wird oder sich in die Reihe einer anonymen Masse stellt und fleißig mitplärrt.

Bei jener „Busfahrt“ handelt es sich vielmehr um die eigene Bewusstseinsentwicklung, verbunden mit der Aufgabe der Sinnerkennung und Verständnis zum Ganzen. Und dies nicht in gewohnt oberflächlicher Massenmanier und „schneller Abhandlung“, um sich anschließend kollektiv  wieder dem Alten widmen zu wollen.

„Frieden wird es erst geben, wenn die oberste Überschrift von jedem selbst erkannt und die Zusammenhänge verstanden sind. Und es ist ein Irrglaube, dass alle es erst „gleichtun“ müssen.“

„Gemeinsam sind wird stark.“

Jene Aussage, dass man alleine wohl zu schwach zu sein scheint, wenn es um das übliche „Ich bin einfach dagegen!“ geht. Auch ich habe diesen Weg einmal beschritten und dennoch geht der Weg danach weiter:

„Gestatten Goliath, ich bin David.“

„Teilen und herrschen beginnt bereits damit, über ‚Gut und Böse‘ befinden zu wollen.“

Das passende Gegenstück zum „einfachen Dagegensein“ wird von all jenen gebildet, die sich dem System obrigkeitshörig und bezahlt fürs „artig sein“ hingeben, im Irrglauben: „Der Vorgesetzte trägt für mein Handeln ja die Verantwortung.“

Wut, Kampf(bereitschaft), lautes Gebaren und bezahlte Bewusstlosigkeit haben nichts mit Mut gemein. Denn es zählt lediglich das „Artigsein“ in der eigenen Gruppe.

„Armut bedeutet: arm an Mut.“

Gruppendynamik, Schwarmintelligenz, Konventionen und angepasstes Verhalten sind also zu hinterfragende Mechanismen, die sich aus fortgeführter, konditionierter Hörigkeit ergeben. In diesem Zustand bewegt man sich fleißig im Rahmen äußerer Manipulation durch andere, nach dem Prinzip bedingter Zugehörigkeit:

„Du gehörst nur zu uns, wenn du so bist, wie wir und nach diesen Regeln (gewöhnlich künstlicher Art) mitspielst.“

„Gewalt ist das Werkzeug Unwissender.“

Alles Schutzmechanismen, die von konditioniertem, mangelndem Selbstvertrauen herrühren, bei beharrlichem Widerstand gegen Veränderung, weil man für „Veränderung“ bestraft wurde. Mangelndes Selbstvertrauen deswegen, da bereits mit der Geburt andere darüber befanden, was für einen selbst „gut und richtig“ sein soll und so „funktioniert“ man solange, wie andere über einen zu befinden versuchen.

„Es bedarf keiner Haarp-Anlagen, um eine sich selbsthaltende Masse manipulieren zu wollen. Es genügt, wenn man erwähnt, dass es so etwas geben soll. Gleiches gilt für Atombomben. Mit Schauermärchen macht man sich die ängstliche Masse gefügig. Den Rest besorgt die Masse nach dem Prinzip der Unterwerfung ihrer eigenen Teilnehmer ganz von selbst.“

„MEPHISTOPHELES: Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

FAUST: Was ist mit diesem Rätselwort gemeint?

MEPHISTOPHELES: Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht, denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär’s, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt
Mein eigentliches Element.“

„Wir wollen, dass ihr es mal besser habt. Aber nur, wenn ihr so seid, wie uns das gefällt“, kann auch als der Generationsvertrag gedeutet werden, der Menschen von Generation zu Generation sich versklaven lässt.

Umdenken angesagt.

Quelle: Das Wesen der Getrenntheit | BERG. Blog

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