Ein Gedanke vorab:

Wir alle haben, der eine mehr und der andere weniger, ein inneres Bedürfnis nach Beweisen, damit wir etwas glauben können, was von “außen”, und manchmal auch von “innen”, hereinkommt. Einerseits kann dieses Bedürfnis (resultierend aus Unsicherheiten) als ein Schutzmechanismus interpretiert werden, oder eben als ein Kontrollinstrument.

“Unsere Naturwissenschaften werden uns immer einen verzerrten Spiegel vorhalten, denn sie haben Spielregeln!”

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D.h.: Ich muss etwas messen können! “Messen” heißt, es muss Kraft übertragen werden auf ein Instrument. Kraft entsteht aber “immer” nur an Massen. Und wo es keine Massen gibt, und das ist der Bereich der Gedanken bzw. der geistigen Welt, gibt es auch keine Kräfte. Mit anderen Worten, ich kann nicht beweisen dass es Gedanken gibt! Ich kann nicht beweisen dass es Gefühle gibt! Ich kann immer nur die Folgen davon beweisen. Ich kann also nicht einmal ein Elektron beweisen, ich kann nur die Folgen der Elektronentätigkeit beweisen, weil dann wieder Kräfte entstehen. Aber wenn die Naturwissenschaften diese Spielregel eben durchzieht, dann wird sie alles Geistige zwangsweise ausschließen müssen, weil es dort keine Kraft gibt die eine Messung auslösen kann, ..also letztlich ein Ergebnis bringen kann.

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Ebenso spielen auch persönliche Erfahrungen in der Wissenschaft eine große Rolle, und werden rigoros ausgeschlossen, denn, es ist eine weitere Spielregel, es muss alles beliebig oft reproduziert werden können, laut naturwissenschaftlichen Kriterien. Und eine beliebige Reproduzierfähigkeit ist bei individuellen Erfahrungen einfach nicht gegeben.

Die Naturwissenschaft muss sich von diesen Spielregeln lösen, und die Quantenphilosphie, zum Beispiel, ist genau das Bindungsglied zwischen geistigen Wissenschaften und Naturwissenschaften, denn sie bietet plausible Mechanismen zwischen Gehirnfunktionen und der Physik. D.h., es gibt nicht nur auf der einen Seite die Naturwissenschaft und auf der anderen die geistige Wissenschaft, sondern die Quantenphilosophie schafft eine Verbindung zwischen beiden.

Doch im­mer mehr Wis­sen­schaft­ler ha­ben den Mut, Er­kennt­nis­se aus der Quan­ten­phy­sik und -phi­lo­so­phie auf das täg­li­che Le­ben zu über­tra­gen.

Wenn wir die phy­si­ka­lisch-phi­lo­so­phi­schen Prin­zi­pi­en als Ur­sa­che un­se­rer All­tags­er­fah­run­gen er­kannt ha­ben, be­gin­nen wir zu ah­nen, was das We­sen des Le­bens wirk­lich aus­macht. Wenn wir die Wirk­wei­se des Be­wusst­seins ver­s­te­hen, kön­nen wir die­se Res­sour­cen ak­ti­vie­ren und zu an­de­ren, be­wuss­te­ren und leis­tungs­fähi­ge­ren Men­schen wer­den – so, wie es in vie­len mys­ti­schen Tex­ten et­wa des Chris­ten­tums, des Bud­dhis­mus oder von Al­che­mis­ten ge­schrie­ben steht. Schon die al­ten Mys­te­ri­en­schu­len wuss­ten es: Wir ver­fü­gen über un­er­mess­li­che Mög­lich­kei­ten, über weit mehr, als uns die tra­di­tio­nel­len Wis­sen­schaf­ten zu­ge­s­te­hen.

Der Schlüs­sel für ei­ne „neue Welt­schöp­fung“ sind be­stimm­te Be­wusst­seins­zu­s­tän­de, die an­ge­lernt wer­den kön­nen. Mit ih­rer Hil­fe er­wa­chen wir und er­hal­ten wir­kungs­vol­le Werk­zeu­ge, um die Le­bens­be­din­gun­gen un­se­rer Er­de zu ret­ten.


Die Gabe der Natur

(von Terence McKenna)

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Wir sind die Übergangsgeneration. Wir haben einen Fuß in der Materie und einen Fuß im Hyperraum. Wir können das Vertrauen von Tausenden von Jahren einlösen. Das ganze Entsetzen der Geschichte kann eingelöst werden, wenn wir den Ball nicht fallen lassen. Jedes Pogrom, jedes Beispiel von rassistischer-, sexueller- oder Minderheitsverfolgung im Allgemeinen, kann eingelöst werden, wenn wir dem “menschlichen Abenteuer” Bedeutung geben. Und wir geben dem Bedeutung, indem wir die Gesamtheit von uns selbst entdecken und es dann für jeden anderen  veranschaulichen. Und das löst Grenzen auf, ermächtigt das Schwache, erleuchtet das Starke und bringt Hoffnung für alle. Und das ist nur möglich, wenn wir die Gaben, die die Natur uns anbietet, akzeptieren.

Quelle: Unsere Naturwissenschaften haben Spielregeln! | Denke-Anders-Blog

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