Prof. Dr. Hans-Peter Dürr: Materie ist nicht Materie!

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„Die klassische Physik beruht auf der Annahme – oder sollten wir sagen Illusion – dass wir die Welt beschreiben können, ohne von uns selbst zu sprechen. Wir „wissen“ beispielsweise, dass es die Stadt London gibt, unabhängig davon, ob wir sie sehen oder nicht.“ Aber über Phänomene zu sprechen und sich selbst dabei außen vor zu lassen, erzeugt das Gefühl, haltlos im Raum zu schweben, sich nicht mehr verorten zu können. Das jedoch ist psychisch kaum auszuhalten und erfordert Kompensation. Deshalb suchen wir Halt, um uns an irgendetwas in einem scheinbar unendlichen Universum orientieren zu können. Der Blick ins Weltall macht Angst. Festhalten-wollen ist daher der bestimmende Modus jeder durchschnittlichen Wahrnehmung. Sie soll uns mitteilen, dass ein Baum ein Baum, ein Gerät ein Gerät, ein Mensch ein Mensch ist – und ich ICH bin. Wir hegen den Wunsch, dass äußere Phänomene, wie auch wir selbst, sicher sein mögen, aus sich selbst…

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