Ich vertraue dem Leben

Das Leben ist ein Mysterium. Der rationale Verstand kann es nicht ergründen. Viele Philosophen haben es versucht, doch irgendwann sind sie alle gescheitert. Sie versuchten, mit Ihrem Verstand an Dinge heranzugehen, die sich dem Verstand entziehen. Der Verstand ist ein wunderbares Werkzeug und für vieles sehr nützlich, aber die großen Dinge kann er nicht begreifen.

Es gibt aber einen anderen Weg, sich dem Sinn des Lebens zu nähern und das ist das STAUNEN. Das Leben wird wunderschön, wenn man es täglich als ein Wunder ansieht.

Wann haben wir das letzte Mal  über etwas gestaunt? Gestaunt mit Herz und Gefühl und einer großen inneren Freude? Wenn das Herz jubelt, erhöht sich die eigene Schwingung  unmittelbar, es entsteht Freude am Dasein und zugleich helfen wir der Erde, sich ins Licht hinein zu transformieren.

Als Kind hatten wir ein ungeheures Verlangen, dazuzulernen, zu entdecken und über das zu staunen, was wir entdeckt haben, sei es noch so klein und für die Erwachsenen ganz unbedeutend. Als Kind waren wir  jeden Tag offen für neue Erlebnisse und dadurch geschahen immer neue Wunder in unserem Leben.

Wann haben wir dieses kindliche Vertrauen in die Freundlichkeit des Universums verloren? Liegt es an unserer Erwartungshaltung, wie die Dinge zu sein haben oder an unserer Angst loszulassen und dem Universum zu vertrauen?

imageWo ist unsere Freude am Abenteuer? Wir haben sie für ein bisschen Sicherheit eingetauscht – und das ist nicht die beste Art, um zu leben. Wir sollten wieder offen für alles Neue sein und aus dem Jetzt heraus leben. Staunen können wir nur in diesem  Augenblick und Wunder geschehen ganz plötzlich ohne Vorankündigung. Achtsamkeit ist unbedingt nötig, denn allzu leicht werden die Zeichen und Fügungen übersehen.

Wer aber auf Zerstreuung aus ist, wird kaum etwas vom Mysterium des Lebens erkennen können.

Falls all unsere Wünsche materiellen Zielen gelten, sollten wir wissen, dass diese eines Tages erfüllt sein werden und sich Langeweile breit macht. Dann nimmt man nur noch das Altbekannte, Alltägliche wahr, lebt entweder in der Vergangenheit oder der Zukunft und stellt sich eines Tages die Frage: “Soll das alles gewesen sein?”

Wenn wir uns stattdessen auf Schönheit, Liebe und die Wunder, von denen wir stets umgeben sind, konzentrieren, werden diese wachsen. Wir alle haben uns einmal selbst dafür entschieden, in dieser Zeit auf der Erde zu inkarnieren und seelisch zu reifen und es ist Zeit uns zu erinnern, wer wir wirklich sind, nämlich Schöpfergötter mit der Fähigkeit Wunder zu erschaffen.

Eine große Hilfe kann uns die Natur sein, denn sie ist voller Überraschungen, Größe und Schönheit. Wenn wir genau hinsehen und uns darauf konzentrieren, gibt sie uns Kraft in Form von Energie und Lieimagebe zu allem, was existiert. Herrliche Sonnenauf – und Untergänge, Wälder, das Meer, Blumen und noch so vieles mehr heben unsere Schwingung an und führen uns in eine Transformation, sobald wir es zulassen.

Mit unserer alltäglichen Bequemlichkeit kommen wir nicht weiter, wir können nur mit neuen Interessen, dem Drang nach neuen Erfahrungen unsere Angst vor dem nicht so Vertrauten, dem Fremden verlieren. Eine seelische Erstarrung lässt kein inneres Wachstum mehr zu. Freude zu empfinden und zu verschenken ist das Geheimnis glücklicher Menschen.

Wie sagte Albert Einstein: ..”Wer sich nicht mehr wundern und in Ehrfurcht verlieren kann, ist seelisch bereits tot”

und ebenso: ”Das Schönste was man erleben kann ist das Geheimnisvolle”.

Wenn wir so denken, ziehen wir Fügungen mit einer magnetischen Energiekraft zu uns heran.

Das Phänomen der Fügung oder Synchronizität, wie C.G. Jung es nennt, hat mich immer besonders fasziniert. Viele Menschen nennen es immer noch “Zufall” – (obwohl ja das Wort von “zufallen” auch darauf hinweist, dass einem etwas “zu”- fällt)  aber im Grunde handelt es sich um Parallelsituationen, die aufgrund von Gedanken, verbunden mit Gefühlen auf magische Weise herbeigezogen werden.

Als besonders beglückend empfinde ich Fügungen, die mich mit Menschen verbinden, die eine ähnliche Schwingung besitzen. Sie wirken auf mich wie ein Geschenk des universellen Geistes.

Das sind Wunder, die wir alle sicher schon erlebt haben und sie verjüngen unser ganzes Wesen.Achtsamkeit und das Leben in der Gegenwart mit aufmerksamen Sinnen locken Fügungen an. Sie machen das Leben bunt und abenteuerlich.

Die erste Erkenntnis in dem Buch “Die Prophezeiungen von Celestine” von James Redfield handelt davon und diese Synchronizitäten durchziehen das ganze Buch und den Werdegang des Helden. Aus dem Nichts heraus trifft er auf Menschen oder Situationen, die ihn seinem Ziel näher bringen.

Wer sich zurechtlegt, wie die Dinge sein sollen, hat wenig Chancen auf überraschende Hinweise des Universums.

Manchmal nimmt der Universale Geist die Gedanken wörtlich und schickt Synchronizitäten in Form von Ereignissen, die die genaue Widerspiegelung dessen sind, was wir gedacht haben, – aber nicht immer unbedingt das, was wir wirklich meinten. Das gibt uns eine gute Gelegenheit, unsere Gedanken zu überprüfen und ggfls. zu korrigieren.

Wenn eine Fügung aufgetreten ist und wir staunend davor stehen, voller Ehrfurcht vor der Größe des Universums, sollten wir nicht vergessen, aus ganzem Herzen zu danken, denn alles, wofür wir dankbar sind,  vermehrt sich in unserem Leben. Wir leben in einer Welt, die viel größer und geheimnisvoller ist als wir  je gedacht haben.

Versuchen wir, unsere Verbindung mit diesem Universum zu fühlen und die Schönheit in allen Dingen zu sehen. Sie ist allgegenwärtig, in der Natur, den Menschen, den Tieren, der Musik, Poesie, der Malerei – überhaupt in allem was uns begegnet – wenn wir uns ein offenes Herz bewahren und das Staunen nicht verlernt haben.

Alles Liebe von  Angela

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Quelle: Ich vertraue dem Leben | THE INFORMATION SPACE

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