Die reife Frau scheisst auf Erleuchtung

die reife frau,

scheisst auf erleuchtung, und auf eine erleuchtete partnerschaft. die wahrhaftige frau, weiss um die qualität eines guten herzens, und mit dem trumpft der wahre mann bei ihr.

eine reife frau,

sucht nicht ihr glück in den gepflogenheiten ihres gegenübers. sondern sie weiss um ihre eigenen kräfte und geniesst die zeit des zusammenseins genauso, wie die zeit des allein seins. sie nimmt dem mann den druck, ein wahrhafter mann sein zu müssen.. und lässt ihm seine zeit, seinen weg zu gehen.

sie begleiten sich. sie lassen sich wieder los. sie brauchen keine sexuellen ekstatischen transzendalen vereinigungen, sie genügen sich in leisen berührungen und liebevollen zärtlichkeiten.

eine reife frau,

ist längst darüber hinausgewachsen, ihre vollkommenheit nur darin zu erkennen, mit wem sie zusammen ist. ihr genügt, das was das leben ihr bietet, solange ihr herz im einklang damit schwingen kann. sie weiss um die qualität des bleibens, ebenso um die, des loslassens und seinlassens.

sie überwindet ihre sucht nach ihm, und durchschaut ihre Abhängigkeiten, um sich selber und auch ihm einen raum zu schenken, wo sie beide für sich gross sein dürfen.

eine reife frau,

hängt sich nicht auf an qualitäten, die einen wahrhaften mann auszeichnen sollen. sie sieht in ihrem gegenüber, einen menschen, der sein bestes tut.. für sich selber und daraus fliesst die liebe zu ihr.

sie hat jedes bestreben nach symbiose losgelassen und erfreut sich an der eigenheit ihres wesens, im allein sein und in der zusammengehörigkeit mit anderen.

sie durchschaut ihre ängste, ihre perfektion und ihren versuch, das aussen zu kontrollieren, indem sie sich verklärten vorstellungen hingibt, welchen attributen ein wahrhafter mann zu entsprechen hat.. und sich dabei selber limitiert.

eine reife frau,

entspannt sich aus ihren eigenen komplexen geschichten heraus, hinein in die stille und auch anspruchslosigkeit – um ihrem geist endlich ruhe zu gönnen. um ihrer gehetzten seele heimat zu geben. am ofen, auf der bank ruht sie und schaut ihm zu, wie er sich liebevoll kümmert, um sich selber und auch um sie.

sie sieht, wie er manchmal hadert mit seiner vorstellung, wie er sein sollte und wie er noch sucht.. nach etwas, das sie nie von ihm verlangen würde.

eine reife frau,

hat es gelernt…. ihrer pflicht nachzukommen. ihre berufung zu leben. es gibt ein gemeinsames mit ihrem mann – das ist das leise zusammen sein, die unbekümmertheit.. frei von jeder vorstellung. so lebt sie mit ihm, was ihrem wesen entspricht und empfängt jene qualitäten die er zu verschenken hat.

eine reife frau,

ist mit ihm und ohne ihn… in frieden.

aho 

Quelle: Spiritual Rebel

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14 Gedanken zu “Die reife Frau scheisst auf Erleuchtung

  1. Mama schreibt:

    Also,wirklich ich bin total beeindruckt,weil ich nämlich genau heute auf der Suche,was macht eine reife Frau im Leben mit sich,mit Mann,und gerade wollte ich WordPress abmelden,weil unglaublch viele Mail kommen,jetzt genau in diesem Moment ,weiß ich was ich zutun habe,Unabhängig werden um Lieben zu dürfen!Danke

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  2. Cirus Sylvia schreibt:

    Ich finde den Beitrag sehr gut! Ja,eine reife Frau ist niemals abhängig von jemandem anderen! Denn sie möchte einen reifen Mann auf Augenhöhe! Liebe Grüße,Sylvia!♡

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  3. Ursula schreibt:

    Wahre Worte, ich geniesse die Zeit und ich weiss, dass mein Mann ebenso glücklich ist, sein eigenes Leben leben zu dürfen.
    Wir gehören zusammen, das ist klar, aber wir fühlen uns in unserer Freiheit nicht beengt.

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  4. Carolin schreibt:

    Eine sehr einseitige Abhandlung, aus der Sicht eines verletzten Mannes, wie Weiblichkeit sich darstellen sollte….dazu habe ich noch ein paar Fragezeichen…. aber es ist auch eine Sicht der Dinge…

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  5. Kerstin schreibt:

    Das ist sehr gut geschrieben. Ich fühle mich auf dem Weg, diese reife Frau zu werden. Seit ich wieder für mich allein bin, geht es mir wider besser. Auf der Suche nach einem bestimmten Mann bin ich nicht mehr, das ist die beste Erkenntnis für mich. Jetzt beginnt mein neues Leben, unabhängig, selbstvertraut und großartig! Danke

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  6. Ute Klein schreibt:

    Mohsha Devi hat schon mehrere sehr ambivalente… in meinen Augen eher masochistische Abhandlungen geschrieben … es sollte wohl um eine Partnerschaft auf Augenhöhe gehen … aber ihre Abhandlungen setzen allzu oft auf einen eher therapeutischen Hintergrund, Nachsichten und und Rücksichten – die jeder für sich selbst entscheiden kann -welche ich als unangemessen empfinde…. die meisten der Schrittmacher des neuen Zeitalters sind weiblich … sie haben dafür auf vieles verzichten müssen … inklusive darauf das sich die Entwicklung der Männer parallel entfaltete … und die Ansage das wir wir hier unabhängig aus uns selbst heraus mit uns und so weiter und so fort … ja gern …funktioniert in 3d absolut nicht … und die wenigsten von uns sind in 5 D angekommen … also vieles haschen nach Wind und das abgeben von statements .. dei man ebensogut gern wieder von der Tafel wischt …. offen bleiben Träume ,,, echte und gute Verbindungen … bzw. ein Familienleben neuer Qualität … denn: es wird viel über Beziehung gelabert ….. aber Kinder scheinen die alle nie gehabt zu haben … oder nicht vorhaben zu haben…. denn da hinkt es gewaltig in der ganzen Unabhängigkeits und Bedingslosigkeitsduselei: wer zieht die Kinder groß – wer zahlt den Preis dafür – wer war – ist allein damit? Nix modern, nix super bewusst … nix neu … wenn du festgestellt hast , das du mit all der Arbeit fertig bist … solltest du eine selbstbewusste und unabhängige alte Frau werden … ansonsten bleibt dir nur die Frustration … und ein Haufen alter Typen die ihre Verletzungen noch nicht durchgekaut haben … und Pflegefälle bleiben bis zum Ende

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  7. Heidi schreibt:

    Ja, ein Text, den man sich auf sich wirken lassen sollte! Vieles kann ich schon leben und anderes muss ich für MICH noch ueberdenken und erspueren, denn auch hier muss man Individualität zugestehen!

    Was mich aber auch echt sehr stört, ist der „Einstieg“ mit dem „Eine reife Frau scheißt drauf…“, das entspricht mir persönlich gar nicht und ich mag es daher (trotz vieler guter Denkanstöße) so, in dieser Form nicht überzeugt weiterleiten!

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  8. Stefan schreibt:

    Zwei Dinge fallen mir hier auf. Erstens: Was sie wohl meint, ist, was sie sich unter Erleuchtung vorgestellt hat, wie man „dann“ zu sein hat, wenn man als das gesehen werden will, oder wie man sich verhalten muss, um dorthin zu gelangen, oder sowas. Sprich: Konzepte – die dann irgendwann wegfallen. So klingt es ein bisschen so, bzw. so müsste man auch schlussfolgern, dass Menschen, die nicht „auf Erleuchtung scheißen“, damit die Reife abgesprochen wird, und da wirds mir zu verallgemeinernd. Auf der anderen Seite sehe ich bei den meisten Aussagen nicht so ganz, was das mit Konzepten über männlich und weiblich zu tun hat, es könnte auch genauso auf den reifen Menschen und seinen Partner bezogen sein. Ich kann aber auch verstehen, wenn sich am männlichen Artikel gestoßen wird, von daher finde ich Identifikation mit der Weiblichkeit auch voll in Ordnung, nur wenn halt wieder Menschen, die das heterosexuell-monogame Modell oder die auf Grund äußerer Merkmale zugewiesene Geschlechterrolle nicht für sich annehmen konnten, wieder indirekt die Reife abgesprochen wird, find ich es halt wieder nicht so optimal… aber beschreibt halt nen autobiographischen Entwicklungsprozess, und so gelesen ist es dann auch ganz cool.🙂

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  9. Silke schreibt:

    Interessanter Artikel. So spirituell, dass sie den Mann ganz Mann sein lässt und versucht ganz Frau zu sein und alles hinnimmt? Drüber steht und alles aus einer höheren Warte sieht? Nett. Wo ist da die Beziehung? Die Reibung, das sich austauschen, enttäuscht sein, verletzt sein? Dass sich wiederfinden, den anderen spannend finden? Mit dem Partner im Austausch zu sein und ihn immer wieder neu genießen zu können? Das Leben halt? Liebe zu geben und zu empfangen? Der Gipfel eines Berges ist ein sehr kleiner Raum. Spirituelle Erkenntnis ist wichtig – diese aber mit dem Menschsein zu verbinden und bereit zu sein Erfahrungen zu machen … da liegt die Kunst begraben. Solange noch bewertet wird und alles positiv gesehen werden muss,da ist die spirituelle Entwicklung erst am Anfang. Wenn man beginnt sich der Realität zu stellen und Erfahrungen anzuerkennen und sich ganz irdisch weiterzuentwickeln ist die Spiritualität eine Bereicherung. Ansonsten ist sie eine Flucht in etwas Höheres um sich nicht mit sich selbst auseinander setzen zu müssen. Damit meine ich nicht das lichtvolle in uns sondern unsere Eigenarten, unsere Gedanken und Handlungen die eben nicht lichtvoll sind. Solange wir die nicht in uns anerkennen und sie weiterhin als schlecht beurteilen und verdrängen wird es keine Entwicklung des eigenen Selbst geben.

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  10. Pari schreibt:

    Ein bemerkenswerter Artikel! Ich hab mir als Mann den Artikel 2 mal durchgelesen, was ich selten tu. Mohsha Devi beschreibt eher einen erleuchteten Zustand der Beziehung.Ihre Sichtweise ehrt ihre eigene Entwicklung und gibt ihrem Partner viel Raum und Freiheit, er selber zu sein. Da muß eine Frau schon enorm loslassen. Manchmal frage ich mich da schon, wo das partnerschaftliche und leidenschaftliche Miteinander mit all den Wirrungen und Verwirrungen, Liebe, Angst, Lachen, Unterstützen, Verzeihen……… bleibt, wenn man alles! loslässt. Braucht es dann noch eine Beziehung?
    Trotzdem: da ist ganz Wunderbares drin in dem Artikel. Danke

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