ღﻬஐﻬღ ♥ Ich habe alles gut gemacht… ♥ ღﻬஐﻬღ…

ღﻬஐﻬღ ♥ Ich habe alles gut gemacht… ♥ ღﻬஐﻬღ

In der Anerkenntnis meiner selbst schaue ich zurück
und weiß, ich habe alles gut gemacht.
Ich habe alles so gut gemacht, wie ich es vermochte.

Mutig ging ich durch dieses Jahr.
Ich stieß an ungezählte Grenzen.
Grenzen, die mich schon oft
an den Rand der Verzweiflung brachten.
Doch dieses Mal konnte ich vertrauen,
und der Raum erweiterte sich.
Es waren die Grenzen, die ich mir selbst gesteckt hatte.
Sie lösten sich auf im tiefen Glauben an diese Kraft,
die schon ewig in mir wartete,
freigesetzt zu werden.

„Ich kann nicht“ war einer der Grenzpfeiler.
„Angst“ ein großes Stück des Zauns.
„Du bist nicht gut genug“ waren die Spitzen im Stacheldraht.
„Du bist es nicht wert“ die Verbindungen des Materials.
Mut brauchte es, am Zaun zu stehen
und Gefühle einfach anzusehen.
Ich sagte mir: „Was kann mir schon passieren
im allerschlimmsten Fall?“
„Nichts!“ – so stellte ich fest.
Außer ein Stück mehr ich selbst zu sein
und die Knoten der Fesseln zu lösen, die mich banden.

Im Rückblick lag hinter jeder mutigen Entscheidung,
die ich im Vertrauen traf,
die nächste Tür, die sich auftat.
Am Zaun konnte ich sie nicht sehen.
Es brauchte diesen Schritt, JA zu sagen zu dem,
was außerhalb meiner Kontrolle lag.
– Und stets zu kapitulieren.
Zu sterben und zu werden
mit jedem kleinen Ego-Tod.
In allem lag diese Botschaft:
Ich bin da! – Du bist hier nicht allein!
Sie erreichte mich, nachdem ich es wagte,
zu stehen, zu schauen und zu gehen
– zum Lichte hin.
Bereit, alles aufzugeben,
egal, was hätte passieren können…

Doch hab ich nur gewonnen.
Ein Stückchen meines Selbstes, das ich doch bin.
Und tiefes Selbst-Vertrauen.
Vieles, was mir begegnete,
konnte ich nicht zuordnen.
Es passte in keine meiner Schubladen,
die Ego so für mich kreierte,
um alles zu kontrollieren
und ihm einen Namen zu geben
aus dem Bedürfnis, alles in seiner Macht zu behalten.

Die Kraft wuchs mit jeder Prüfung,
die Aufgabe nur war
und widerstandslos ich annahm.
Den Widerstand kannte ich gut.
Er war die Zahnradbahn,
wo immer eins ins andere griff,
wenn ich ihm ängstlich nachgab.
Doch diese alten Straßen,
die wollte ich nicht mehr.
So fade nur und ausgetreten.
Entschlossenheit schuf neue Wege,
auf denen frisches Gras und bunte Blumen blühen.
Gepflastert waren die alten
mit ihren stinkenden Leichen abgetöteter Gefühle.

Ein wichtiger Schritt hin zur Sicht,
die nicht begrenzbar ist,
ist Gutes zu sehen in ALLEM,
was ist.
Denn nichts geschieht ohne Sinn.
Es braucht nur die Entscheidung,
wohin ich mich stets wende.

Nach links in die alten Schleifen,
oder nach rechts, wo Neuland ist.
Doch ist dies nur zu begehen,
vertraue ich auf dieses Licht,
das immer auch da ist.
Manchmal ist es nicht zu sehen,
nur liebend dort zu spüren.

„Werdet wie die Kinder“,
tönte es in meinem Ohr.
Ein Kind ist willig und offen, zu lernen.
Vertraut und ist ganz neugierig.
Vertraut rein liebend dem Leben.
Ist Schüler der Schule des Lebens
und weiß es nicht.
Denkt auch nicht darüber nach.
Es geht einfach und lässt sich ein
und möchte das probieren,
was ohne Anleitung ist.
Folgt einfach seinem Gefühl,
wenn Mensch es lässt,
– instinktiv.
Denn Angst, die kennt es nicht.
Die machten die Erwachsenen,
die vorsichtig sind
durch andere Erwachsene,
die da waren,
als sie selbst waren das Kind.

„Du sollst Vater und Mutter ehren“.
Ja, ich ehre Mutter Erde und Vater-Mutter-Gott
– aus himmlischer Sicht,
die auch in jedem ist.
So wurde ich als Kind,
das jetzt und hier auch ist,
in Prüfungen geschickt.
Als neue Chance,
es selbst auszuprobieren,
was ist,
wenn ich nicht jenem folgte,
was eingetrichtert ist.

Und rückblickend kann ich sehen,
ich hab es gut gemacht.
Mit großen Kinderaugen wächst Erstaunen,
was möglich ist,
Leben sich hinzugeben.
Die Freiheit fühlt sich gut an für mich.
So will ich weiterleben.

Mit dieser reinen Sicht,
da freu ich mich auf das neue Jahr.
Bin gespannt,
was es so da drinnen in seinem Rucksack hat.
Es sind ganz viele Geschenke,
sorgsam verpackt.
Ich werde sie auswickeln
mit eben jener Neugier,
die Kindern zu eigen ist.

Mein Herzgefühl wird mir zeigen,
die Schönheit,
die es birgt.
Auch wenn ich manchmal vor Baukästen steh‘,
und ich das Gesamtbild nicht sehen kann.
Die Anleitung, die lass ich drin.
Probiere selber aus,
was daraus dann entsteht.
Dann weiß ich auch,
ich habe es gut gemacht,
denn es ist mein eigenes Schöpferwerk,
ohne den Eingriff von anderen.
So geh‘ ich meinen Weg
und fühl‘ mich gut dabei…

Quelle: (14) ღﻬஐﻬღ ♥ Ich habe alles gut gemacht… ♥ ღﻬஐﻬღ… – Christine Gutekunst

Standard

Ich freue mich auf Deinen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s