Mensch oder Person – Flüchtlinge

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Wenn auch die Ausführungen der Bewohner der Empfängerstaaten für und gegen die Versorgung von Flüchtlingen – die wohlgemerkt keine schmarotzenden Touristen sind, sondern Opfer von nationaler Gewalt – sprich von Krieg(!) aus dem eigenen Aspekt heraus nachvollziehbar sein mag,

wenn es auch aus Sicht einzelner Nationen zu rechtfertigen sein mag, Druck auf andere Nationen auszuüben, wie auch immer dieser Druck ausgeübt wird,

man bedenke, daß – neutral betrachtet alle diese Interessen sowohl nationalen als auch persönlichen Aspekten unterliegen und vom eigenen Willen, der eigenen Meinung und der eigenen Angst geprägt sind.

Man bedenke weiter, daß alle Gebiete, die von Nationalstaaten verwaltete werden, Gebiete sind, die dem Allgemenwohl solange vorenthalten werden, solange nicht ihre Bewohner sich zum Allgemeinwohl bekennen. Und das würde aber Sinn machen. und es ist höchste Zeit dazu! Schon deshalb, weil es dem Einzelnen nur dann dauerhaft so gut gehen kann, wie er es sich selbst erlaubt, wenn alle sich zu diesem Recht des Allgemeinwohles bekennen und es achten.

Das tun die Staaten von jeher kraft Gesetz und Verfassung.

Solange ihre Bewohner dem aber nicht entsprechen, kann das nicht umgesetzt werden.

Ebenso kann auch jeder Verein seinen Vereinszweck nur soweit umsetzen, wie die Mitglieder ihn auch ausüben.

Alle Gebiete, die heute von einer Nation besetzt werden können, sind auch jetzt schon von Nationalautonomien besetzt und der Allgemeinheit vorenthalten anstatt ihr zu dienen. Das aber ist die gesetzliche und verfassungsmäßige Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

Denn die Würde des Menschen ist naturgegeben und unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt (Art. 1 Abs. 1 GG). Und die Allgemeinheit ist nun mal der Mensch als solches und nicht der Mensch, der sich zu einer speziellen Gruppe über sein Menschsein hinaus bekennt.

Es liegt in der Natur der Sache, daß das kleinere nur ein Teil des größeren sein kann und diesem untergeordnet ist. Eine Gruppe, ein Staat oder eine Religionsgemeinschaft, die sich über den Menschen erheben und ihn sich untertan machen will, verletzt das universelle Recht aller Menschen.

Die Verantwortung dafür trägt der, der so handelt und sie fällt auf ihn zurück – früher oder später.

Unsere Verantwortung ist es, uns zum Selbstbestimmungsrecht des menschlichen Wesens zu bekennen und uns nicht über unseren Nächsten zu erheben, indem wir ihn verurteilen oder richten wollen. Dabei können wir nur bei uns selbst beginnen und bleiben. Denn Selbstbestimmung ist eben nicht Fremdbestimmung und nicht die Bestimmung über einen anderen..

Das ist von uns zu vollbringen.

Denn Immer noch leben wir in einer Welt, in der die Personen (natürliche, juristische und amtliche) und die Nationen sich streiten um die Macht über das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen und gebietsweise vom Boden der Mutter Erde, die auch ein lebendiger Organismus ist.

Und das, obwohl sowohl Personen als auch Nationen dem (absolut nicht nationalen) Leben und somit auch dem Menschen im allgemeinen und rechtlichen Sinne zu Achtung und Schutz verpflichtet sind.

So streiten sich die, die ohnehin bereits im Unrecht sind – weil sie das Private und Eigene dem Allgemeinen unzulässiger Weise überordnen wollen – darum, wie sie ihr Unrecht am besten rechtfertigen und durchsetzen können. Nationale, religiöse und sonstige eigene Interessen sonstiger Gruppen sind Unrecht und führen unweigerlich zu Auseinandersetzungen und Elend, wenn sie sich dem Allgemeinen nicht unterordnen.

Dann haben sie mit der Hingabe für das Allgemeinwohl nicht das Geringste zu tun und sind daher prinzipiell des menschlichen Wesens unwürdig! Von Natur aus und auch aus Sicht des Gesetzes.

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