Mensch oder Person – Gesetz der Entsprechung

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Es gibt Menschen, die das Gesetz der Entsprechung ablehnen.

Das sind auch diejenigen, die sich beschweren, daß Ihnen Unrecht widerfährt und Schuldige dafür in der Außenwelt suchen und dann diese Schuldigen beurteilen oder gar verurteilen wollen. Zuweilen beziehen sie diese Sichtweise auch auf eine Gruppe und bezeichnen diese Gruppe dann als zu unrecht verurteilt… Auf diese Weise erhält sich ein Kreislauf von Unrecht und Urteil am Wirken.

Das letzte derartige Bespiel, das mir begegnet ist, ist zu lesen auf der fb – Seite der Keltisch-Druidischen Glaubensgemeinschaft. Es betrifft das – wie es hier genannt wird [deutsche Volk] von dem in einem Beitrag dessen Schicksal beklagt und gemutmaßt wird, Zitat:
„Und als sich Deutschland 1871 zu einem gemeinsamen Volk zusammen geschlossen hatte, war die Gefahr groß, dass Deutschland den Menschen auf der ganzen Welt die vorausgesagte Freiheit bringen könnte. Das galt es u.a. zu verhindern. Denn der Aufstieg in das neue Sein erfolgt über den Boden dieses Landes hier.“

Es ist kein Grund zur Freude, daß in der Vergangenheit bis heute es viele von unglaublichen Quälereien Betroffene gab. Egal wer davon betroffen war und ist, es ist immer besser, wenn kein Leid geschehen muß. Halten wir und ehrlicherweise aber present, daß jeder Betroffene immer auch zwangsläufig ein Beteiligter ist. Ob nun direkt oder indirekt, ob im Gedanken oder in der Tat, das ist für den prinzipiellen Effekt nicht ausschlaggebend.

Das wirklich ausschlaggebende liegt in unseren Händen, nämlich den Kreislauf von Urteil, Schuld, Rache, Strafe und Qual zu durchbrechen. Wir haben es geschafft, wenn wir aufgehört haben, das Prinzip der Fremdbestimmung zu bedienen, in dem all die genannten Begriffe stehen und wenn wir uns zur Selbstbestimmung bekennen, in jedem Moment unseres Seins und jeder Einzelne für sich wie auch gleichermaßen zum Selbstbestimmungsrecht jedes so genannten „anderen“. Diese Selbstbestimmung ist es, all das als gegeben anzunehmen, was gegeben ist, und zu wissen, daß alles, was ist, auch eine Daseinsberechtigung hat und es ohne diese nicht sein würde.

Erst dann wird auch der, sich immer wieder neu erschaffende und immer enger werdende Kontrollmechanismus wieder in Vertrauen und Erleichterung wandeln können und sich schließlich ganz erübrigen. Weil es ein universelles Gesetz ist, daß alles nur sich selbst erschaffen kann können wir nur bei uns selbst beginnen Vertrauen zu erzeugen, wenn wir annehmen.

Nichts geschieht ohne einen Anlaß, der immer bei dem Betroffenen liegt! Das hat sich wohl doch schon herumgesprochen. Auch das [das deutsche Volk], wie sie es nennten, kann hier keine Ausnahme für sich beanspruchen.

Wie aus den Spuren der Vergangenheit hervorzugehen scheint und wie es auch heute noch aus jenem Gelöbnis hervorgehet, welches dem Deutschen Volk in der Präambel des „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ unterstellt wird, ist es seine geistige Natur, sich zu seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen zu bekennen und bekennt es sich zur Unverletzlichkeit und zur Unveräußerlichkeit der, allen durch Geburt gleichermaßen zustehenden Rechte als der Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft und dem Frieden der Welt (Art. 1 (2) GG). Wer das also tut, gehört dazu und wer nicht, der erfüllt diese wesentlichen Eigenschaften nicht und kann nicht Teil dieser Gemeinschaft sein!

Ob, oder ob nicht, bestimmt jeder selbst nach seinem Wesen, denn ein Volk dieses Bekenntnisses kann selbstverständlich nicht als nationale Vereinigung verstanden werden und kann eine solche auch nicht sein. Denn „Gott“ kann sicher kein Sinnbild nationaler Begrenzung, nationaler Gesetze und nationaler Ansprüche sein, sondern ist das Sinnbild der universellen Gesetzmäßigkeiten. Jeder Einzelne hat das Recht, sich dazu zu bekennen oder aber nicht. Das ist das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen, nicht mehr und nicht weniger!

Aber was ist aus diesem Bekenntnis geworden? Wie viele leben es?

Ist nicht diese, als das „Deutsche Volk“ bezeichnete Glaubensgemeinschaft abgekommen von seinem Bekenntnis zum universellen Recht und Gesetz? Bekennt es sich nicht stattdessen zum nationalen Recht und zum Privatrecht. Zum Recht auf Privaten und dem allgemeinen Nutzen entzogenen PRIVATBESITZ und hier zu möglichst viel davon!? Und setzt es diese Rechte nicht über alles, auch über die universellen Gesetze der Natur, nicht die Wahrheit erkennend, daß die universellen Rechte und Gesetze mit ihrem unbegrenzten Geltungsbereich über aller Zeit, allem Raum und allen, von Menschen gemachten Satzungen stehen?

Und beutet es nicht mit der Rechtfertigung des Privatrechts um die Wette bis hin zum traurigen Titel „Exportweltmeister“? Dem größten aller (Lebenskraft-) Verkäufer also?

Ist nicht das „Deutsche Volk“, welches ursprünglich ohne nationale Identität, Identifikation, ohne nationale Interessen und ohne nationale Begrenzungen ist, (daher gibt es auch die Staatsangehörigkeit deutsch, die keine ist, weil sie keine sein soll) sondern eine Glaubensgemeinschaft, welche sich zu den universellen Gesetzmäßigkeiten (anders ausgedrückt: Gesetze Gottes) bekennt, – ganz gegen sein öffentliches Bekenntnis (!) – verkommen zu einem national orientierten Volk von Händlern und gnadenlosen Ausbeutern von Leben und Natur und damit zu eine Volk von Lügnern?

Die menschliche Gemeinschaft…. – wie viele Menschen gibt es noch? Und wie viele haben sich zu Unmenschen, zu Personen des Privatrechts bestimmt oder bestimmen lassen?

Die Person des Privatrechts kennt keine Begegnung im Geiste der Brüderlichkeit. Ihr Rechtswesen ist Profit, Strafe und Verfolgung!

Die Begegnung im Geiste der Brüderlichkeit ist nun mal aus wesentlichen und rechtlichen Gründen nur von Mensch zu Mensch möglich – als dem Träger der, allen gleichermaßen durch Geburt zustehenden Rechte.

Die Begegnung im Geiste der Brüderlichkeit…, wen interessiert sie schon, wenn auf Kosten des Nächsten, der eigentlich ein Bruder ist, etwas mehr an Privatbesitz zu verdienen ist! Um das zu erreichen, ist im gemeinsamen Tonus die größte Lüge ja gerade noch gut genug. Ist das wirklich so selbstverständlich geworden, daß es den meisten schon gar nicht mehr auffällt?

Wen wundert es aber, wenn ein Volk, welches das Leben und die Rechte des Menschen dem eigenen Profit zuliebe mit Füßen tritt, immer wieder und wieder auch selbst ausgeraubt und mit Füßen getreten wird? Wer will da noch einen Anspruch an die Welt stellen, der nach Gerechtigkeit verlangt und dabei erwarten, ungeschoren davon zu kommen?

Wollen wir nicht endlich aufhören, andere verantwortlich zu machen, egal ob aus der Vergangenheit oder der heutigen Zeit? Es gehören immer zwei dazu, wenn es auch unangenehm ist das zu erkennen.

Aber es ist die Wahrheit und nur sie führt am Ende zur Genesung, zur Liebe, zum Frieden und zur Selbstbestimmung (und zur Entsprechung mit Art. 146GG).

Wollen wir also nun endlich bei uns selbst beginnen und wieder anfangen in Einigkeit, in Entsprechung mit dem universellen und einzigen Recht, der sich daraus ergebenden und so lang ersehnten Freiheit aller entgegen zu gehen?

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