Mensch oder Person – Paradoxon der Amtsperson

12487069_422479374615411_7785231748071888445_oDas menschliche Bewußtsein ist das Wissen und das Verständnis darum, daß niemand mehr oder weniger gilt und daß niemand mehr oder weniger Recht hat.

Der verfassungsmäßige Grundsatz der Charta der Vereinten Nationen greift dieses ursprüngliche Bewußtsein als das Recht des Menschen auf und bekennt sich dazu. Dieses Bekenntnis trägt der Verpflichtung aller Vertragsstaaten Rechnung, diesen Grundsatz zu achten und damit auch die Verpflichtung, alle Menschen davor zu schützen, sich – gegen den freien Willen – der Gewalt des fremden Willens unterwerfen zu müssen.

Darauf beruft sich auch das Bundesministerium der Republik Österreich auf seiner offiziellen Internetseite. Hier wird zitiert:

Bedeutung der Menschenrechte

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie …sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Zitat Ende

Solange der Mensch sich zu dieser Erkenntnis des menschlichen Bewußtseins und dem menschlichen Wesen bekennt, dem auch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte mit Art. 1 AEMR Rechnung trägt und damit zur Freiheit und Gleichheit aller, ist und bleibt der Mensch, Träger des menschlichen Bewußtseins und Träger der unantastbaren Würde. Er urteilt nicht.

Der Mensch hingegen, der dem falschen Glauben verfallen ist, daß er oder ein anderer das Recht habe, einen anderen seinem Willen, oder dem Willen eines Dritten zu unterwerfen, der ist nicht Träger des menschlichen Bewußtseins, sondern er mißachtet in seinem falschen Glauben nicht nur die menschliche Würde sondern auch den obengenannten verfassungsmäßigen Grundsatz jeder menschlichen Gemeinschaft. Er verleugnet damit die Grundlage des Friedens der Welt.

Er befindet sich nicht im menschlichen Bewußtsein sondern im persönlichen Urteil.

Er legt damit das Bekenntnis zum relativen Recht und zu einem anderen Rechtswesen, als dem des Menschen, ab. Mit diesem Bekenntnis bestimmt er einen Rechtszustand über sich selbst, der nicht mehr dem gesetzlichen und verfassungsmäßigen Rechtszustand des Menschen entspricht, sondern nur dem Rechtszustand, einer eigenen Rechtspersönlichkeit.

Daraus ergibt sich selbstredend die Identität mit der Person des Privatrechts, womit der so, gegen sein ursprüngliches Wesen constituierte Mensch, selbstbestimmt die Genehmigung – ja den Befehl – erteilt, als Person betrachtet zu werden.

Jeder Rechtsstaat ist durch Völkervertragsrecht rechtlich an die Verpflichtung gebunden, die verfassungsmäßige Ordnung einzuhalten und diese vor Veränderung oder Beseitigung zu bewahren. Jeder Rechtsstaat bekennt sich zu seiner Verpflichtung, die Würde des Menschen zu achten und zu schützen.

Schriftlich und auch mündlich. Papier ist geduldig und Lippenbekenntnisse sind nicht viel wert.

Die folgende Betrachtung offenbart ein Paradox:

Die Geschäfte eines jeden Rechtsstaates werden von Amtspersonen bestellt
Jede Amtsperson legt den Treueeid auf die Verfassung ab.
Nur eine Privatperson kann aber zur Amtsperson werden.

Eine Privatperson ist, wie wir oben nachvollziehen konnten, ein Mensch, der sich gegen das menschliche Bewußtsein bekennt und somit gleichermaßen gegen die Freiheit und Gleichheit an Würde und Rechten aller Menschen und damit folglich auch gegen die verfassungsmäßige Ordnung, da diese sich ja zum Völkerrecht und zum Völkervertragsrecht (wie z.B. zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) ) und damit zur Anerkennung der Freiheit und Gleichheit an Würde und Rechten bekennt, womit die Verpflichtung verbunden ist, diesen Rechtszustand und das damit verbundene Rechtswesen (Freiheit und Gleichheit an Würde und Rechten) als die verfassungsmäßige Würde des Menschen – zu achten und zu schützen.

Eine Amtsperson ist also eine Privatperson, die den Treueeid auf die Verfassung abgelegt hat.

Folglich ist eine Amtsperson

  1. ein Mensch, der sich
  2. gegen das menschliche Bewußtsein und damit gleichermaßen gegen die verfassungsmäßigen Grundsätze jedes Rechtsstaates bekennt, der aber dennoch
  3. den Treueeid auf die Verfassung abgelegt hat.

Nur ein Mensch, der sich zum Handeln in diesem paradoxen Bewußtsein bekennt, kann vom Staat berechtigt werden, die Geschäfte des Rechtsstaates zu besorgen.

Nur in diesem Bewußtsein kann also die Geschäftsbesorgung des Rechtsstaates überhaupt ausgeführt werden.

Und jedem geschieht nach seinem Glauben…

SCHLUßSATZ:
Wer sich gegen das menschliche Bewußtsein als dem Spiegel des universellen Gesetzes (der Mensch – Ebenbild Gottes) vergeht und das ganzheitliche und kosmische Gesetz nicht reflektiert, der vergeht sich nicht nur gegen alles, was man Schöpfer oder Schöpfung nennen kann, er vergeht sich daneben auch gegen die verfassungsmäßige Ordnung jedes Rechtsstaates, gegen die Rechtsstaatlichkeit und gegen sein eigenes wahres Wesen. Wer sich vergeht, wird vergehen. Auch dann, wenn er glaubt, gerade das, wogegen er sich selbst vergeht, vor dem Vergehen eines anderen zu schützen…

PS: Das ist keine persönliche Meinung, sondern eine Betrachtung einer gesetzlichen Entsprechung.

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5 Gedanken zu “Mensch oder Person – Paradoxon der Amtsperson

  1. Sehender und freier Inländer schreibt:

    Also Herr Lichtkrieger o.ä. Habe mich durch die VIELEN „mensch-person“ – Pamphlete / Beiträge bis hierher durchgearbeitet und durchgelesen. Mein Fazit: Toll, GANZ tolles Statement für alle MENSCHEN , EXPLIZIT der „Neo-Bürger“, die jemand ganz bestimmtes hierher BE- / GERUFEN hat! Ist das jetzt ein BMI-Blog geworden!? Erst auf autarkes Leben HIER in “ D“ als Mensch scheinbar Hilfe leisten wollen und dann ALLE, ALLE MENSCHEN dieser Erde und darüber hinaus einbeziehen. Hoffe, dass in Ihrer DIREKTEN Nachbarschaft „Hergerufene“ leben, oder Sie doch bitte gern all den MENSCHEN selbst Obdach und Hilfe zukommen lassen. Dann können SIE ALLE im Kreis die reine LIEBE, Eintracht und Freiheit einatmen und mit weiteren humanen Phrasen den Rest der Welt in dieses Scheiss-Land, der kleinen Scholle im Blutatlantik herbei- / anrufen. Danke für NICHTs

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  2. Pingback: Mensch oder Person – Paradoxon der Amtsperson – art5ggblog

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