Mensch oder Person – Was ist Rechtsextremismus?

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Was ist Rechtsextremismus?

Hier die Erklärung des Bundesamtes für Verfassungsschutz unter dem Link:

Zitat:

„Der Rechtsextremismus stellt in Deutschland kein ideologisch einheitliches Gefüge dar. Vielmehr tritt er in verschiedenen Ausprägungen nationalistischer, rassistischer und antisemitischer Ideologieelemente und mit unterschiedlichen, sich daraus herleitenden Zielsetzungen auf. Dabei herrscht die Auffassung vor, die Zugehörigkeit zu einer Ethnie, Nation oder Rasse entscheide über den Wert eines Menschen. Dieses rechtsextremistische Werteverständnis steht in einem fundamentalen Widerspruch zum Grundgesetz, welches die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellt.“ Zitat Ende.

Bezogen auf die obengenannte und meiner Kenntnis nach sehr treffende Beschreibung ergeben sich die folgenden logischen Schlüsse, die uns dem Menschsein wieder einen Schritt näher bringen. Übrigens eine weitere Perspektive des Rechtsradikalismus: Dem Menschen das Menschsein abzusprechen und damit das Recht abszusprechen, sich selbst zum Menschsein zu bekennen und darin geachtet und geschützt zu werden. Diese Missachtung ist mit dem Grundgesetz unvereinbar:

Art. 1 Abs. 1 „Die Würde des menschen ins unantastbar. Sie zu a c h t e n und zu s c h ü t z e n ist V e r p f l i c h t u n g aller staatlichen Gewalt.“

Aus den vorab angeführten Quellen ergibt sich:

Die Zugehörigkeit zu einer Ethnie, Nation oder Rasse entscheidet nicht über den Wert des Menschen. Ihn dieser Bewertung gewaltsam zu unterziehen, erfüllt das Kriterium des Rechtsextremismus. Das ist zwingend damit gegeben, einen Menschen gegen seinen Willen der Regeln einer nationalen, ethnischen oder rassischen Gruppe zu unterwerfen, denn damit ist er der Bewertung nach diesen Kriterien unterworfen.

Das steht in der Tat in fundamentalem Widerspruch zum Grundgesetz und zur Charta der Grundrechte. Diese stellen in ihrem jeweils Ersten Artikel fest: Die Würde des Menschen ist UNANTASTBAR! Sie ist zu achten und zu schützen.

Das bedeutet, der rechtliche und wesentliche Zustand des Menschen ist der Bestimmung und dem Urteil durch fremden Willen von Natur aus nicht unterworfen und darf auch nicht gewaltsam unterworfen werden.

Unterworfen werden darf sie nur dann, wenn der Mensch das in freier Selbstbestimmung für sich bestimmt, in dem er sich freiwillig zur Angehörigkeit zu einer der oben genannten Gruppen bekennt und / oder in freier Selbstbestimmung einen Vertrag mit einem Vertreter dieser Gruppen vereinbart.

Der Mensch darf weder zu Verträgen gezwungen werden, noch zur Angehörigkeit zu einer Vereinigung. Das verbietet das Völkervertragrecht mit Art. 20, Abs. 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

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