Was die Welt(anschauung) im Innersten zusammenhält… oder wie man sie auf den Kopf stellt

Und immer näher. Die Tage kam mir so ein Gedanke, mal einen winzig kleinen Prozess näher zu betrachten, da an dieser Stelle bereits über die Wirksamkeit von Gedanken, Dialogen, Planungen und nachfolgendem oder auch nicht nachfolgendem Handeln und weitreichender Folgen entschieden wird. Die Basis liefert hierbei das Prinzip der Resonanz.

„Wenn sich herausstellt, dass Magnete mit ihren farbigen Nord- und Südpol nur falsch angestrichen (überlagert) wurden, findet an dieser Stelle die einfachste und doch fundamentalste Täuschung statt.“

Das Prinzip der Resonanz wirkt bereits im kleinsten Prozess (oder auch nicht), je nach dem wie wir zwischen Selbstvertrauen und nach außen projiziertem mangelndem Selbstvertrauen (Misstrauen) ent -und unterscheiden – je nachdem, welcher Vertrag zwischen Mutter und Kind bestand oder besteht, in Frage gestellt oder angenommen und bis zuletzt verteidigt wird.

„Ich mach‘ das so wie ich will“, und so scheißt der Fisch dabei ins Wasser.

** „Du bist solange gut, wie mir das gefällt. Sei also brav. Und „brav“ definiere ich so, wie mir dies gerade gefällt. Der Rest bleibt mein Geheimnis.“ (Wobei dieses Geheimnis in der Regel für alleeines ist. Denn wer schaut schon in sich selbst nach? In der Regel betüncht man sich mit oberflächlichem Blabla.)

Kontrolle funktioniert also ganz einfach, wenn man den Kernmechanismus kennt, nach dem andere funktionieren – ohne dass diese sich selbst darüber bewusst sind. Man entscheidet sich also zwischen Selbst- und Fremdregelung – wobei Selbstregelung (Selbstverwaltung) nicht gewünscht ist.

Daraus sich ergebende, andockende und so überlagernde Konditionierungen und Schutzmechanismen wirken entsprechend ihrer Wirksamkeit auf diesen Kernmechanismus rückkopplend – weshalb eine „Selbstumerziehung“ in der Regel von einem als „schwierig“ und „übermächtig“ (von außen) empfunden wird.

„Schutz braucht der, der schwach ist, weil er sich selbst die Stärke nimmt.“

„Ich habe nahezu 100% des Prozesses im Griff.“ „Mir genügt es, hierbei nur eine Entscheidung darüber zu treffen, um so dein Vorhaben nach meinem Gutdünken zu stören.“

„Macht ist das Mittel und die Fähigkeit, durch eine einzige Entscheidung über andere Wirksamkeiten zu befinden.“

„In der Regel unterscheiden sich „ideologische Hundeleinen“ nur durch ihre Länge.“

Entsprechendes Phänomen der „Schwierigkeit der Anpassung“ im Inneren findet man als „Vorbild“ im größeren „Außen“, wo sich der Einzelne (gewohnt konditioniert) dem Verhalten der Gruppe nahezu nahtlos „einpasst“ oder zunehmenden Widerstand empfindet, wenn seine Verhaltensmuster denen der Gruppe „entgegenstehen“.

„Wie im Kleinen, so im Großen und umgekehrt.“

Deshalb kommt eine fortlaufende Anpassung an Veränderungen in einer gleichgeschalteten Gruppe nicht selten zum Stillstand und Verfall, weil die maximale Vermischung intern vereinbarter Informationen erreicht ist. Geschlossene Systeme sind tote Systeme. Der Begriff „Zombie“ bekommt eine treffende Bedeutung.

Anders gestaltet sich dies für den Einzelnen, wenn er „für sich“ in die stille Beobachtung zurückzieht und selbst entwickelt – oder auch nicht, weil er noch unter dem Mechanismus bedingter Zugehörigkeit „funktioniert“**.

„*Täter/ Opfer*“ (Selbstbezüglichkeit in der inneren Trennung, bei gleichzeitiger Ablehnung.)

„Belohnung und Bestrafung sind jene Mechanismen, die Macht- und Führungsposition über den anderen weiter aufrechterhalten zu wollen.“

Mehrwerte – Synergien
Beim Resonanz-Prinzip haben wir es nicht nur mit einer einfachen Addition und Bündelungen von sich gegenüberstehenden Mustern und Kräften zu tun, sondern es entsteht aus der Wechselwirkungen heraus ein synergetischer Effekt, den wir auch als Liebe bezeichnen können.

„Das Ganze ist mehr, als die Summe seiner Teile.“

Dass zum Beispiel ein Radio „funktioniert“, verdanken wir dem Prinzip der Resonanz, wo Sender (Geber) und Empfänger auf der selben Frequenz sich treffen und kommunizieren – im klassischen Fall einseitig. Wir sprechen hier von Steuerung. Recht ist bspw. ein vom Geld bedingter Steuermechanismus.

In einem Dialog finden wir „erstmals“ den Rückkopplungseffekt. Aus Sender, Empfänger und durch die Antwort (Feedback) – also die Rückkopplung – entsteht im Verbund ein Verhalten, mit der Eigenschaft, sich Veränderungen und Stör- und Erkenntniseinflüssen anpassen zu können. Wir sprechen von einer Regelung oder einem Regelkreis.

„So ist es letztlich besser, auf sich selbst zu hören.“

Jede Art von Kommunikation und Wahrnehmung beruht auf dem Prinzip der Resonanz und damit verbundene Wirksamkeit in der Übereinstimmung sich „gegenüberstehender“ Muster, z.B. Sprache, Kultur, Vereinbarungen, Geldmittel, Verträge &c.

„Wahrnehmung ist letztlich Mustererkennung und -vergleich.“

„Wir sind uns also einig.“

Organisation, Verhalten und Anpassung
Werfen wir einen kurzen Blick auf die klassische Organisationsform der Hierarchie. So müsste der Anpassungseffekt, also die Verhaltensänderung in der Spitze geschehen. Doch in der Regel sucht man sich gewohnt den „schuldigen Verursacher“ heraus und bestraft ihn entsprechend, um die „Ordnung aufrechthalten“ zu wollen – letztlich ohne Anpassung. Und da es so etwas wie „totale Kontrolle“ nicht gibt, würde diese ja auch zum Systemstillstand führen. Beginnend in der Spitze.

„Mich wundert, warum ich alle Probleme auf den Tisch bekomme.“ „Das ist ganz einfach: Wer die Kontrolle hat, bekommt auch alle Feedbacks auf den Tisch und hat SELBST die Probleme der Organisation zu lösen.
Dies, weil die Verantwortungslosigkeit ja auch propagiert in der Hierarchie gelebt und benötigt wird. Und von einem Mitarbeiter kann nicht auf einmal verlangt werden, plötzlich „verantwortungsvoll“ zu handeln. Wobei „Verantwortung“ hier auch  willkürlich zugeordnet und wieder aberkannt wird.“

„Mach‘ doch was ich will.“

„Es genügt, wenn wir etwas in den Raum stellen. Die Masse tut ihr Übriges selbst.“

„Der Mensch schuf sich ein System, in dem er sich selbst zu Fall bringt. Das hörige oder aufmüpfige Opfer ist hierbei das austauschbare Element.“

„Schachmatt.“

Letztlich lässt sich eines von den oberen Gedanken ableiten: Selbst entscheiden oder andere darüber für einen entscheiden lassen.

„Ja, aber ich muss doch arbeiten und Geld verdienen.“ „Stimmt. Dort wo man tankt, sollte man kein Feuer legen.“

Man sieht, wie sehr eine Kernkonditionierung das Leben beeinflusst, wenn man nicht über sich selbst nachdenken mag. Gerade weil man in den eigenen Spiegel zu schauen hat und erkennt, dass man bisher ein Feigling gewesen ist. So ging es mir, als ich damit begann, über ich selbst nachzudenken.

Und irgendwann kommt der Moment, wo man erkennt, dass die Dinge anders laufen, als man sich das selbst vorstellt oder wünscht und erkennt, dass es Sinn macht, das Notwendige zu tun und nicht eine zunehmende Menge des Selben, um den „rechten Moment“ erzwingen zu wollen.

Am liebsten wäre es ja, die Dinge würde sofort anders sein und Willensbekundungen, Absichtserklärungen und lautes Gehabe würden genügen.

Das bedeutet nicht, dass man aufgibt. Es ist halt anders. Und was andere darüber denken und sagen, ist in der Regel nur der Versuch einer Übertragung durch den Versuch der Projektion.

Quelle: Was die Welt(anschauung) im Innersten zusammenhält… oder wie man sie auf den Kopf stellt – BERG. Blog

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