Nicht Wissen ist Macht, sondern Können – dies zur rechten Zeit, am rechten Ort

Es geht unter anderem um natürlichen und künstlichen Bedarf und seine Deckung. Es ist nicht zu übersehen, dass das alte System auf dem Wesen der Bedingung basiert.
Und was man nicht bekommt, weil man es will, wird sich etwas „gestrickt“ und zusammengerechtfertigt, um an jenes (was auch immer, in der Regel eine Form von Energie) heranzukommen – notfalls muss man es auch erkaufen oder erkriegen, um es zu erhalten.
Und das alte System bietet reichliche Möglichkeiten aus seinen Bruchstücken etwas „Gerechtes“ zusammenbauen zu können.

„Das Wollen im Außen, ist der erste Schritt für einen bevorstehenden Krieg und damit verbundener Verteidigung auf kleinster Ebene.“

„Zwei schwarze Löcher kämpfen um die sichtbare Materie.“

„Kinder mit Willen, kriegen eins auf die Brillen.“🙂

„Wenn du etwas grundsätzlich anders machen willst, stelle auch jene Regeln in Frage, die anderen die Macht ermöglichen. Denn es sind die Regeln, an die man sich hält, die jenes System schaffen, was man zu verlassen gedenkt.“

Warum der Pudding keine Knochen hat

In einem System, was auf vereinbarten Täuschungen basiert, lässt sich kein Fundament errichten. Und gerade hier klammert sich so mancher an „Gegebenes“, um „das Recht“ an sich bringen zu wollen. Letztlich bleibt es bei reiner Beschäftigungstherapie, wenn sie nicht bereit sind, das Gegebene schrittweise in Frage stellen zu wollen. Erlebtes. Denn es geht um mehr.

„Das Gesetz ist auf unserer Seite – und deshalb sind wir die Guten.“ „Ihr Tun unterscheidet sich nicht von der Erzwingung und Erpressung von Schutzgeldern.“ „Ja, aber mein Vorgesetzter trägt dafür die Verantwortung. Ich mache hier nur meinen Job.“

Jeder, der sich im Glauben „Gutes“ tun zu wollen bewegt und sich dabei auf bisherige, vom Menschen geschaffene, künstliche Grundprinzipien stützt, erschafft bereits mit dieser Absicht jenes System, was mittlerweile offenkundig sein wahres Gesicht zeigt und sich jenen spiegelt. An dieser Stelle gehört allen Dank, die diese Aufgabe gezeigter Unsäglichkeit übernommen haben und so zum Umdenken – also über das gewohnte „dagegen sein“ hinaus – anregen.

„Richte nicht, auf dass du nicht gerichtet wirst.“ (Man bekommt das, was man sich nimmt.).

Um dies zu umgehen, bilden sich Zusammenkünfte, damit Einzelne „aus dem Hinten agieren“, um im rechten Moment den Bauer zu opfern. Erlebtes.
Doch geht es auch anders. Denn es bedarf im Kern keiner Opfer, außer jener, die sich selbst als Opfer erschaffen haben.
Denn an dieser Stelle, kann man sich jede Art von Gruppierung anschauen und je mehr Euphorien und Polarisierung herrschen, desto mehr gehe man in die Beobachtung, wie das Gesagte mit dem Getanen tatsächlich übereinstimmt.

Derartige Strukturen nutzen die oberflächliche und konditionierte Leichtgläubigkeit und Unwissenheit aus, um weiterhin ihr Spiel machen zu wollen. Im Grundprinzip, weil das Wollen hier der ungeschriebene Vertrag ist. Wie man bereits sieht, verschwinden derartige Strukturen mit der Zeit von ganz alleine. Erlebtes.

„Altes ‚vergeht’, Neues entsteht.“

„Später wirst du erkennen, dass alles nicht so schlimm war, wie du es dir vorgestellt hast, denn das Alte wandelt nur seine Bedeutung.“

Wenn sich ein Kreis schließt und „Gutes und Schlechtes“ im selben Moment in einem Punkt vertreten sind entsteht ein Paradoxon, was sich nur überwinden lässt, indem man beide „Seiten“ miteinander verbindet und die „darüberliegende“ Überschrift erkennt – der kategorische Imperativ.

Das ist der Punkt, wo man das System beginnt zu verlassen und man nabelt sich davon ab – oder gewohnt urteilt und so in alte Verhaltensmuster und Systemstrukturen zurückfällt.

„Mit dem Wissen was man hat, kann man nur das „erhalten“ was man bereits kennt. Das gilt auch für die Lösung wahrgenommener Probleme.“

„Du hebst dich ja über andere hinweg.“ „Das sieht nur von ganz unten so aus, wo du dich selbst gerade hinstellst, weil es schick ist, sich als klagende Masse zusammenzufinden, damit man nicht so alleine ist, um über „die da oben“ sich beschweren zu wollen. Wer sich beschwert, erleichert sich nicht.
Wenn ich mich über alle stellen wollte, würde ich hier in diesem Blog gar nichts schreiben und hätte bereits das angenommen, was mir in der Vergangenheit angeboten wurde.
Ich würde auf einer Insel entspannt am Strand liegen und wenn rotgefärbtes Wasser vorbeitriebe, wüsste ich, dass es für die „anderen“ vorbei wäre.
Jenes was Du ansprichst, erfordert ein Zurückhalten von Informationen. Denn Macht basiert darauf, Informationen anderen zur Verhinderung deren eigener Entwicklung vorzuenthalten, um weiter über andere befinden zu wollen.“

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit.“ Immanuel Kant

„Selbstaufklärung muss es heißen.“

„Drum denke stets darüber nach, ob dein Handeln, von einem Wollen und Haben abhängt oder ob du bedingungslos etwas tun magst. Eine „schwierige“ Aufgabe, die eines fordert, was man vereinbart ablehnt: bedingungsloses Vertrauen ins eigene Handeln.“

Was alle Menschen zunächst vereint

Jeder benötigt etwas zu essen, zu trinken und ein Dach über dem Kopf. Eine materielle , jedoch biologisch gegebene Ausrichtung.

„Ja, aber sie wollen uns doch nur vergiften.“ „Nein, nur dich. Denn nur das greinende, wimmernde und jammernde Opfer wird geopfert, weil es sich wie eines verhält. Durch Umdenken kommt man aus dieser selbst geschaffenen Situation wieder heraus. Der Mensch schuf sich selbst jene Verstrickungen, aus denen er sich selbst zu entwickeln hat. Nur dagegen sein, genügt jedoch nicht.“

„Machen Sie mal ’ne bekannte Handbewegung!“

Wenn das Bedingungslockerungsmittel „Geld“ (Es möge für jene gelten, die daran glauben mögen) fließt, löst sich so manche Bedingung je nach Höhe des zu wollenden kurzzeitig auf und verschließt sich danach wieder. Ein Grund, warum alles gerne in kleine, bewertbare Häppchen unterteilt wird. Dennn jeder braucht seinen „Engpass“ auf dem er sitzt (den er besetzt) und gegen „Bares“ die Bedingung lockert, damit andere begrenzt darauf zugreifen und darüber verfügen können. So definiert sich der klassische Systemteilnehmer.

„Geben ist seliger, denn nehmen.“

„Haben wollen, bekommen und kriegen“ entsteht, weil das Benötigte (in der Regel) nicht von selbst kommt und dann auf der anderen Seite ein Festhalten, Sichern, Bewahren und Verteidigen entsteht und herrscht.

„Krieg ist jene Handlung, um mit fremden Ressourcen und Wertschöpfungsfähigkeiten, die „heimischen“ Strukturen aufrechterhalten zu wollen. Somit ist im alten System das Geld, Wertschöpfungsfähigkeit und Ressourcen das nach außen gehandelte Heilpflaster als Zeichen des Friedens (mit dem anderen) – und gleicht eher einer bezahlten, gemieteten oder erzwungenen Ruhe.“

„Den einen etwas nehmen, um es mit einem Lächeln anderen zu geben – ohne das die einen von den anderen wissen – bedeutet nur, sich mit den Federn anderer schmücken und selbst ins rechte Licht stellen zu wollen.“

Nun kommt hinzu, dass das Geld im alten System künstlich knapp gehalten wird, um den eigentlichen Motor, die Wertschöpfenden weiter am Laufen halten zu wollen. Der „Bedingungslockerer“ steht somit auch für einen erkauften „Frieden“.

Der klassische Zins war hier das Mittel, um die gegenseitige Ausbeutung zu tarnen und zu forcieren – ohne dass den Zins-Teilnehmern dies bewusst war, denn fühlte sich der Zins gerne so an, als ob man Geld fürs Nichtstun bekommt. Und wenn alle nur noch Geld auf dem Konto hätten und man auf die monatlichen Zinsen warten würde, würde das System alsbald zusammenbrechen. An dieser Stelle mag jeder einmal weiterdenken, mit welchen Mitteln man Bewegung in das System bekommt, um dies verhindern zu wollen.

Die Betriebswirtschaft bezeichnet Zins als „Kosten des Geldverkehrs“. Wie hübsch das ausgedrückt ist, um den eigentlichen Mechanismus, den Vertrag , das Innenverhältnis zwischen „Kaufleuten“ und „Wertschöpfern“ überlagern zu wollen.

Und damit man nicht auf die wesentlichen Prinzipien der alten Ordnung stößt, überlagert man das Ganze mit vielen anderen künstlichen Systemstrukturen. Alles nach auftretenden Symptomatiken und besetzt diese Positionen wiederum durch entsprechende „Marktteilnehmer“, die die „Probleme lösen“. Jeder ist beschäftigt und wird dafür entlohnt. Ein System, welches jedoch an zunehmender Komplexität erstickt und vergeht.

Was dabei vergeht, sind die systemerzeugenden Verhaltensmustern, von denen man sich alsbald verabschieden sollte. Denn so etwas wie eine „objektive“ Weltanschauung gibt es nicht. Diese wurde erzeugt, um den Anschein von Unverantworlichkeit rechtfertigen zu wollen und so den Einzelnen vom ganzen trennt.

„Ich geh‘ kaputt. Gehste mit?“

Denn irgendwann benötigt ein solches Systeme mehr Energie, um seine Struktur aufrechtzuerhalten und immer weniger, um die eigentliche Aufgabe der Struktur ausführen zu können, für die das System geschaffen wurde.
Produkt und Dienstleistung werden immer teuerer, die Qualität hingegen nimmt ab oder die Umsetzer leben unter der Bedingung abnehmender Lebensqualität. Dies bei weiter auftretenden Problemen und euphorischen „Problemlösern“.

Und doch hat der Mensch auch hier die Möglichkeit sich anders zu entscheiden. Aktuell findet sich die Mehrheit in dieser Sackgasse wieder – ohne sich entscheiden zu wollen.

„Wir müssen Masse bilden – damit ich mich in die Mitte stellen kann.“

Denn mit dem bisherigen Wissen, ja jenes erreicht wurde, was man zunehmend aufrecht zu halten und zu „verteidigen“ hat. So erlebt jeder Teilnehmer seinen Tag als zunehmenden Kampf, im Glauben der Stärkere gewänne.

„Die Aussage: Das lässt sich nur mit Geld lösen, ist ebenfalls ein Irrtum. Denn Geld für was und warum, lautet die eigentliche Frage.“

Und so stehen „wollen“, „bekommen“ und „kriegen“ im „Fordergrund“, verbunden mit dem Glauben, mit nur genug Geld oder Besitz etwas verändern zu können, ohne SICH jedoch selbst verändert zu haben oder zu wollen – dies in seiner Art und Weise im Umgang von Geben und Empfangen.

Denn mehrheitlich herrscht der Gedanke, das Erreichte erhalten und festhalten zu wollen – während es erkennbar weniger wird. Mehr Geld unter den selben Bedingungen und Prinzipien würde also nichts verändern. Das zeigen die drei Filme von Godfrey Reggio. Und dabei ist es so einfach.

Reines Haben und Besitzen im Außen führt im alten System zu innerer Leere: „Je mehr, desto besser – im Glauben irgendwann „erfüllt zu sein.“

Dabei blieb der Einzelne innerlich auf der Strecke, was er mit reiner Wissensansammlung auch nicht überbrücken kann, während man andere neue Eindrücke gleichzeitig verdrängt oder oberflächlich beurteilend abtut. Auf diese Weise schneidet man sich selbst von der eigenen Entwicklung ab. Auf diese Weise entsteht so immer mehr Druck auf dem Einzelnen, sich zunehmend anpassen zu „müssen“. Druck, zu dem er sich wiederum selbst entscheidet.

Wissen allein hilft also auch nicht weiter. Es scheint also noch etwas anderes geben.

„Nicht Wissen ist Macht, sondern Können – dies zur rechten Zeit, am rechten Ort.“

Quelle: Wanze, Bürste, Wolle… – BERG. Blog

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