Ich bin selbst und ständig

Dass es für so manchen so schwer zu fallen scheint, etwas zu begreifen und anzunehmen, versetzt mich immer wieder in Staunen. So bin ich seit einer Weile bei einigen Kollegen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, das Thema „HLKO-Besoldung“ und damit verbundener Anspruch auf den Weg zu bringen – was für all jene interessant ist, dies verbunden mit der Notwendigkeit der ihnen zustehenden Geldmittel.

An dieser Stelle mag ich sagen, dass mich eine vordringliche Ausrichtung, erst etwas zu erlangen, um später etwas tun zu wollen, nicht in meinem persönlichen Interesse liegt – selbst wenn es sich durch Gesetze und unendlicher Geldschöpfung erklären lässt, was mir bis heute – und ich denke, dass ich nicht auf den Kopf gefallen bin – in den geschichtlichen Zusammenhängen verborgen geblieben ist.

Für mich zählt das Wesen eines Systems, was sich in der alten Ordnung überall als Regelwerk nachfolgend bedingter Zugehörigkeit, Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe herausgestellt hat und somit gesellschaftlich-strukturell resonante Auswirkungen auf alles hat(te) – einschließlich der Natur und ihrer zunehmenden Entfremdung durch die Verhaltensmuster des Menschen und damit seiner eigenen Entfremdung selbst.

Selbiges gilt für das Rechtssystem und seine Existenz, welches für mich keine Bedeutung mehr hat, da es einer künstlichen Weltanschauung entspricht, die ich dies bereits in den vielen vorangegangenen Beiträgen klar dargelegt habe.

Und jeder, der auf meinem Blog stöbert, kennt meine Einstellung zum System und seiner Mechanismen und der Notwendigkeit alles davon in Frage zu stellen – auch die Art und Weise, ob wir Dinge durch wollen und damit verbundene Anstrengungen zu erlangen versuchen – oder ob sie auf natürliche Weise zu uns gelangen, wenn der Moment sich von selbst ergibt. Direkt und einfach.

„Ja, aber die anderen… und da muss ich auch…“ „Das ist nur eine Projektion, um das eigene Handeln rechtfertigen zu wollen. Willkommen in der alten Ordnung.“

An dieser Stelle an die Kollegen: Es ist nett, mich als Teilnehmer überall zu benennen oder den Anschein zu erwecken ich sei „dabei“, was ich der Sache, welche die Kollegen mit der HLKO-Besoldung verfolgen, jedoch nicht bin.

Denn leicht ist es für den Beobachter zu übersehen, dass Zusammenhänge dargestellt werden, die überhaupt nicht bestehen.

Als ich der Sache vor geraumer Zeit nähertrat, war mir nach kurzer Zeit klar, dass ich das Thema „SEPAratisten“ als interessantes Werkzeug in einem stattfindenden Wandel erkenne und vertrete, auch was die Thematik der Auslandskonten betrifft – mehr jedoch nicht.

Es mag noch so schön ausschauen, wie Gelder fließen, das ist jedoch nicht die Basis auf der Art und Weise, wie ich mein Leben gestalten möchte, weil Gesetze und Recht keine Relevanz für mein eigentliches Tun haben, da es nicht auf diesen Traditionen und Konventionen basiert – was aus meiner Sicht einen Rückschritt in der Entwicklung darstellt.

Das hat mit „müssen“ auch nichts zu tun, denn eine Aufgabe an der richtigen Stelle zur rechten Zeit mit den richtigen Mitteln lässt keine Empfindung energiezehrender Sklavenarbeit zurück – also wieder ein Aspekt, sich mit der eigenen, inneren Aufgabe zu beschäftigen. Was jedoch nicht bedeutet, dass ich automatisch an etwas mitwirken mag, was den Grundprinzipien zu widersprechen versucht.

Systemgestaltung findet auf einer anderen Ebene statt und die geschieht bereits durch jene, die für die Gestaltung der alten Strukturen verantwortlich zeigen. Die Masse ist in der Regel nur als unbewusster Systemnutzer aufgewachsen. Wieder ein Aspekt, sich mit den eigenen, System erzeugenden Verhaltensmustern zu beschäftigen.

Das ist auch der Grund, warum natürliche Veränderungen länger dauern, als der Mensch in der Regel gewillt ist gelassen zu bleiben und beharrlich an sich selbst und seiner eigenen Entwicklung zu arbeiten. Und das lässt sich auch nicht mit nur genug von etwas gelesen zu haben erreichen.

Mit der Überwindung von Recht und Gesetz als künstliche Mechanismen hierarchischer Organisationsstrukturen, gelangt man nicht in einen rechtsfreien Raum, sondern ins Umfeld natürlicher Regelprinzipien, die man bisher belohnt verdrängt hat und nun durch die Arbeit an sich selbst zunehmend erkannt werden können.

„Ja, aber Gesetze schützen dich doch.“ „Ist dies wirklich so? Oder schützt es das System und die es vertretenden Günstlinge, Besitzstände usw., zum deren eigenem Vorteil und damit verbundener Willkürlichkeiten nach dem Kernprinzip: „Du bist solange gut, solange uns dies gefällt.“

„Man muss sich das nehmen, was einem zusteht.“ „Wer befindet darüber, WAS einem zusteht? Und wer ist es eigentlich, der seinen Bedarf notfalls mit sogenannten „Rechtsmitteln“ durchzusetzen versucht oder erwirkt? Ist es nicht die innere Leere, die mit warmen Worten in der Regel übertüncht wird, um das eigentliche Handeln und damit verbundene Absichten versüßen und rechtfertigen zu wollen?“

An dieser Stelle mag jeder so seiner Aufgabe nachgehen, wie ihm dies selbst liegt und er dies vertreten mag. Meine Aufgabe ist eine andere.

Um es letztmalig klar und einfach auszudrücken: Ich gehörte keinem Verein an und benötige auch keine fürsorglicher Vertretung oder Fürsprechung, die über mich bei anderen befindet oder nennt, noch möchte ich in meiner Abwesenheit zu etwaigen Zusammenschlüssen zugeordnet werden.

Quelle: Sich ergebende Betrachtung und Handlungsweisen – BERG. Blog

Grundsätzlich stimme ich dem allem zu (bis auf das Thema Unterhalt nach der HLKO)

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