Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist?

Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist??

Diese Frage ist eine der wichtigsten Fragen im Leben, wenn wir sie uns in der richtigen Art und Weise stellen. Und doch kennen wir sie meist bezeichnenderweise aus einem ganz anderen Kontext. Wenn wir etwas tun, was in den Augen eines anderen „eine Nummer zu groß ist“, dann werden wir gerne mit dieser Frage wieder in unsere Schranken verwiesen. Und überwiegend verfehlt diese Frage auch ihre beabsichtigte Wirkung nicht, was eine doppelte Folge hat. Denn, da wir mit dieser Frage nun ein unangenehmes Gefühl verbinden, stellen wir uns die Frage selbst nicht mehr wirklich. So verpassen wir eine der kraftvollsten und erhellendsten Fragestellungen für unsere Weiterentwicklung und dies gleich auf mehreren Ebenen.

Ich glaube, wir sind uns einig darüber, dass das, was wir über uns selbst glauben, sehr bestimmend dafür ist, wie wir leben und was wir in unserem Leben erreichen können. Und auch darüber, dass ein Großteil von dem was wir glauben, nicht uns selbst entspringt. Wir haben einen Großteil davon von unserem Umfeld übernommen. Von unserer Familie, den Lehrern, den Medien, der vorherrschenden Religion, der Gesellschaft in der wir aufwachsen, ……. . Und das meiste davon ist so tief in unserem Unterbewusstsein verankert, dass wir es nicht mal mehr wahrnehmen, weil wir es für ganz normal halten. Und auch, weil dieser Prozess schon beginnt, bevor wir überhaupt so etwas wie ein eigenes bewusstes Denken entwickeln.

Später im Leben, wenn wir dann beginnen „unseren eigenen Weg“ zu gehen, der meist nur eine Umsetzung dessen ist, was sich vorher in uns an Programmen und Glaubenssätzen angesiedelt hat, kommen die meisten irgendwann an den Punkt, an dem ihnen bewusst wird, dass sie nicht wirklich erfüllt sind und „ihr eigener Weg“ gar nicht so eigen ist. Die innere Stimme wird lauter und gleichzeitig die Verunsicherung. Die Verunsicherung, weil die innere Stimme zu hinterfragen beginnt, woraus man bisher seine Sicherheit und sein Zugehörigkeitsgefühl bezogen hat.

Nun gibt es vereinfacht dargestellt 2 Wege damit umzugehen. Entweder du versuchst alles, um den alten Weg, der Dir scheinbare Sicherheit bietet, weitergehen zu können. Und sehr wahrscheinlich, ist es auch das, was Dein Umfeld unterstützt. Vielleicht holen sie Dich auch mit der Frage „ Was glaubst Du eigentlich wer Du bist?“ zurück. Denn, wenn Du beginnst Dich zu entwickeln, dann werden auch sie mit Fragen konfrontiert, denen sie sich nicht stellen wollen. Das bedeutet, Du gehst den Weg der Verdrängung und Flucht, der viele Gestalten haben kann.

Oder aber, Du beginnst Dich der Herausforderung zu stellen, herauszufinden, was DU wirklich wirklich in der Tiefe willst. Dabei wirst Du auch feststellen, dass das, was es in Dir über Dich glaubt, nicht mit dem zusammenpasst, was Du wirklich leben und in die Welt bringen willst. Verstandesmäßig kannst Du zwar schon Klarheit über Deinen neuen Weg haben, aber in der Umsetzung werden Deine, bzw. eben eigentlich nicht DEINE, Programmierung und Glaubenssätze bestimmen, was umsetzbar ist für Dich. Und wahrscheinlich wirst Du gerade am Anfang auch frustriert sein, dass Deine neue innere Klarheit sich nicht gleich zu 100% auch im Außen umsetzen lässt. Und jetzt?

Bedeutet das, dass wir auf Dauer Opfer dieser Inhalte unseres Unterbewusstseins sind? Dass es unmöglich ist, wirklich den eigenen Weg zu gehen? Dass Du nie DEIN Leben gestalten kannst?     Nein! Natürlich nicht! Es geht zwar nicht von heute auf morgen, und Du wirst etwas in Deine Innenarbeit investieren müssen. Du wirst Dich wahrscheinlich auch einigen, erstmal unangenehmen Gefühlen stellen müssen. Aber, mit jedem Schritt wirst Du ein Stück freier, und Du wirst ein Stück mehr Du selbst.

Du wirst lernen dürfen, Dir bewusst darüber zu werden, welche Glaubenssätze es in Dir denkt und welche Programme in Dir laufen. Was in Dir noch in Widerspruch zu dem steht, was Du als Deine Wahrheit in der Welt leben willst. Du wirst auf diesem Weg aber auch immer mehr DEINE Antwort auf die Frage „ Was glaubst DU wer DU bist“ nicht nur entwickeln, sondern leben können.

Und es gibt mittlerweile sehr hilfreiche und wirksame Methoden, um das, was DU wirklich glauben willst, so in Deinem Unterbewusstsein zu verankern, dass es nicht mehr gegen Dich, sondern für Dich arbeitet! Genau genommen, glauben wir sowieso alle immer nur, was wir glauben wollen. Aber es macht einen fundamentalen Unterschied, sich die Glaubenssätze bewusst auszusuchen und diese in Harmonie mit dem zu wissen, was DU wirklich wirklich leben und umsetzen willst. In diesem Spannungsfeld begegnest Du dem Geheimnis eines erfüllten Lebens – DEINES Lebens.

Ich wünsche Dir viel Kraft, Mut und Inspiration DEINE Antwort zu finden und zu leben!!

Quelle: Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist? – HERZWIRTSCHAFT – SINN VOLL LEBEN

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2 Gedanken zu “Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist?

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