Mensch vs Person – Revision

12487069_422479374615411_7785231748071888445_o3Der, hier vom Gericht als Angeklagter bezeichnete ergänzt hiermit die ______ des Verteidigers.

  1. Zum Sachverhalt:

Als absoluter Revisionsgrund wird die Abwesenheit der Partei des Angeklagten angeführt.

Die Partei des Angeklagten wurde nicht geladen und war zu keinem Zeitpunkt der Hauptverhandlung anwesend.

Die Ladungsanschrift bezeichnet die Partei des Angeklagten mit dem Namen der Person Christian Wiesmaier.

Sie richtet sich damit entweder an die Person als solche, nämlich dann, wenn es sich dabei um eine, als natürliche Person zu betrachtende Person handelt.

Andernfalls kann sich die Ladung nur an denjenigen richten, dessen Recht das Recht des Namens der benannten Person unterliegt und dessen Recht auch die Rechtsfähigkeit und die Geschäftsfähigkeit der Person unterliegen, da nur dieser auch der zuständige Verantwortliche für die Geschäftsführung ist und der Träger der Verhandlungsfähigkeit ist.

In dem hier vorliegenden Fall geht das Gericht davon aus, es handle sich bei der Person Christian Wiesmaier um eine natürliche Person und damit um eine, an den Menschen gebundene Person.

Laut Art. 1 Abs. 1 GG unterliegt die rechtliche Bindung des Menschen nicht dem gesetzlichen Zwang. Vielmehr besteht demnach die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt dazu, die Würde des Menschen zu schützen was auch bedeutet, das naturgegebene Rechtswesen des Menschen, welches es ist, nicht rechtlich gebunden zu sein, zu achten und vor jeder willkürlichen Veränderung durch fremde Bestimmung zu schützen.

Die rechtliche Bindung eines Menschen darf daher nicht ohne den Nachweis einer entsprechenden Willenserklärung als bestehend angenommen werden, aus der hervorgeht, daß der Betreffende sich selbstbestimmt zu ihr bekennt.

Schon das Unternehmen, einem Menschen ohne Nachweis seines Willens dazu, die rechtliche Bindung an eine Person zu unterstellen, ist grundgesetzwidrig im Sinne des Art. 1 Abs. 1 GG.

Hier in diesem Falle fehlt jedoch nicht nur der Nachweis eines bestehenden Willens zur rechtlichen Bindung an die Person, die ihrem Wesen nach ein staatliches Rechtsinstitut ist, sondern gibt zudem der dafür in Frage kommende wiederholt und unablässig durch mündlichen wie auch schriftlichen Vortrag bekannt, dass ihm der Wille zu einer, ihm durch die staatliche Gewalt zugestandenen rechtliche Bindung an die ihm zugestandene Person Christian Wiesmaier ausdrücklich absolut fehlt.

Vielmehr gibt der, nur durch fremde Bestimmung als identisch mit der Person des Angeklagten Betrachtete bekannt, dass er die staatlichen Normen so achtet, wie diese gesetzlich geregelt sind und dass er demnach absolut nicht willens und nicht dazu bereit ist, davon abweichenden Vereinbarungen zuzustimmen.

Komplett als PDF Mensch vs Person – Revision

Dank an Im Gleichgewicht e.V.

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