zitat-du-muszt-der-philosophie-dienen-damit-du-die-wahre-freiheit-erlangst-epikur-240770

 

Niemand dient einem andern aus freien Stücken; weiß er aber, daß er damit sich selber dient, so tut er es gern.

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 – 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 6. April 1829

 

Der Fürst ist der erste Diener seines Staates.

Friedrich II., der Große
(1712 – 1786), preußischer König, »Der alte Fritz«

 

Wer leben will, muß dienen!

Friedrich Halm
(1806 – 1871), eigentlich Eligius Franz Joseph Freiherr von Münch-Bellinghausen, österreichischer Dramatiker, Lyriker, Novellist und Intendant des Hoftheaters

Quelle: »Der Fechter von Ravenna«

 

Wer den Menschen dienen will, der muß alle Vernunft als lästigen Ballast über Bord werfen und auf den Schwingen der Begeisterung emporfliegen. Wer denkt, wird nie fliegen lernen.

Anatole France
(1844 – 1924), eigentlich François Anatole Thibault, französischer Erzähler, Lyriker, Kritiker und Historiker, Nobelpreisträger für Literatur 1921

Quelle: »Die Justiz«

 

Den Menschen dienen, den dankbaren sowohl wie auch denen, die uns nicht danken – das ist ein Mann.

Martin Luther
(1483 – 1546), deutscher Theologe und Reformator

 

Auch die dienen, die nur dastehen und jubeln.

Henry Brooks-Adams
(1838 – 1918), US-amerikanischer Historiker und Kulturphilosoph

 

Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Bibel
Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Neues Testament. Das Evangelium nach Matthäus (#Mt 6,24)

 

Der Größte unter euch soll euer Diener sein.

Bibel
Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Neues Testament. Das Evangelium nach Matthäus (#Mt 23,11)

 

Die Toren verachten Weisheit und Zucht.

Bibel
Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 1,7)

 

Es gibt im Menschen auch ein Dienenwollendes; daher die chevalerie der Franzosen eine servage.

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 – 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 3. Heft, 1826

 

Dem, der zu dienen gewöhnt ist, macht es wenig aus, den Herrn zu wechseln, ja, häufig wünscht er sogar den Wechsel.

Niccoló Machiavelli
(1469 – 1527), italienischer Staatsmann und Schriftsteller

 

Eine arme Dienstmagd hat Freude im Herzen und kann sagen: ich koche jetzt, ich mache das Bett, ich kehre das Haus; wer hat’s mich geheißen? Gott hat es getan. Ei, so muß es wahr sein, daß Gott einen Gefallen daran habe. Wie kann ich denn seliger sein? Ist es doch ebensoviel, als wenn ich Gott im Himmel kochen sollte.

Martin Luther
(1483 – 1546), deutscher Theologe und Reformator

 

Durch Dienen zu herrschen, ist das Geheimnis des Erfolgs. Wahres Herrschen ist Dienen.

I Ging
chinesisches Weisheitsbuch

 

Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht.

Bibel
Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Neues Testament. Der Brief des Paulus an die Galater (#Gal 1,10)

 

Wenn du willst herrschen, diene dem Herrn.

Abdul Kasim (Abu’l-Qāsim) Firdausi
(ca. 934 – 1020), Epiker, der ›Homer Irans‹, verfaßte die Geschichte der Entstehung Persiens in 60.000 Doppelversen: »Das Königsbuch« oder »Shah-nameh«

 

Man dient sehr edel, wenn man aus Pflicht dient, ohne Ehrsucht und ohne eitle Hoffnungen.

François Fénelon
(1651 – 1715), eigentlich François de Salinac de La Mothe-Fénelon, franz. Erzbischof und Schriftsteller

 

Was heißt dienen? Sich selbstlos unterordnen und einfügen in die Gliederung, welche geschaffen ist zum Schutz und Frommen der höchsten Interessen.

Friedrich I., Großherzog von Baden
(1856 – 1907), Prinzregent, vertrat eine ausgesprochen liberale Politik

 

Das richtige Dienstverhältnis ist da, wo die Dienstboten als solche Hausgenossen im weiteren Sinn betrachtet werden und sich selber fühlen, die an der Familie ihren nicht bloß äußeren, sondern auch moralischen Halt und Stützpunkt haben.

Otto Pfleiderer
(1839 – 1908), deutscher Professor für Theologie

 

Nur selten sind Dienstboten zuverlässig genug und an Herz und Geist hinreichend gebildet, um einen bedeutenderen Einfluß auf das Erziehungsgeschäft erhalten zu dürfen.

Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher
(1768 – 1834), deutscher evangelischer Theologe, Philosoph und Pädagoge

 

Ohne Dienstboten keine Kultur.

Heinrich von Treitschke
(1834 – 1896), deutscher Historiker, Vertreter der kleindeutsch-preußischen Richtung und des Machtstaates

Durch zu viel Nachsicht verliert die Frau ihr Ansehen und die Dienstboten vergessen ihre Schuldigkeit; zuviel Strenge hingegen kann die Natur nicht aushalten.

Heinrich von Treitschke
(1834 – 1896), deutscher Historiker, Vertreter der kleindeutsch-preußischen Richtung und des Machtstaates

 

„Treu, fleißig, ehrlich!“ Das soll man den Dienenden in ihr Führungsbuch schreiben und thut man es nicht, so hat die Polizei ein Recht, nach den Gründen der Verweigerung zu fragen.

Karl Ferdinand Gutzkow
(1811 – 1878), deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

 

Wer zwei Herren dient, mit dem sind beide bald unzufrieden.

Aus China

 

Manche Kellner sind Menschen, die in gebückter Demutshaltung ihre nörgelnden Gäste mit reichlich inneren Flüchen segnen.

© Christa Schyboll
(*1952), Eventmanagerin, Autorin

 

Wer allen dienen will, wird schließlich von keinem beachtet!

© Willy Meurer
(*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

 

Wirklich abhängig sind wir heute von den perfekten Dienstleistern. Dienen ist nicht mehr Unterwerfung. Dienen ist Macht.

© Peter Hohl
(*1941), deutscher Journalist und Verleger, Redakteur, Moderator und Aphoristiker

Quelle: Hohl, Ein Mittel gegen Einsamkeit…, Verlag Secumedia, 1999

 

Ich will der erste Diener meines Staates sein.

Friedrich II., der Große
(1712 – 1786), preußischer König, »Der alte Fritz«

 

Dienen ist Geben und der erste Schritt zum Empfangen.

© Irina Rauthmann
(*1958), deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin

 

Dien‘ wohl und fordre keinen Sold,
so werden dir die Herren hold.

Deutsches Sprichwort

 

Es ist ein Dienst des andern werth.

Aus der Schweiz

Wer dienet, bis er unwert,
dem ist des Teufels Dank beschert.

Deutsches Sprichwort

 

Wer Diener hat, hat unverhohlene Feinde.

Deutsches Sprichwort

 

Reicher Diener und armer Herr taugen nicht zusammen.

Deutsches Sprichwort

 

Wenn man schon zwei Herren dient, so kassiere man sie auch ordentlich ab.

© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor

 

Unser vorletztes Dienstmädchen mußten wir entlassen, weil sie nie gehorcht hat, und unser jetziges können wir nicht behalten, weil sie immer ›gehorcht‹ hat.

Wilhelm Schlichting
(genaue Lebensdaten unbekannt, um 1930), Schriftsteller und Verleger (Verlag Wilhelm Schlichting in Stuttgart-Gablenberg)

Quelle: Schlichting, Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

 

Ich diene – und mein Lohn ist der Friede.

Friedrich Wilhelm Weber
(1813 – 1894), deutscher Arzt, preußischer Zentrumsabgeordneter, Übersetzer und Versepiker

 

Krankenpflege ist keine Ferienarbeit. Sie ist eine Kunst und fordert, wenn sie Kunst werden soll, eine ebenso große Hingabe, eine ebenso große Vorbereitung, wie das Werk eines Malers oder Bildhauers. Denn was bedeutet die Arbeit an toter Leinwand oder kaltem Marmor im Vergleich zu der am lebendigen Körper, dem Tempel für den Geist Gottes?

Florence Nightingale
(1820 – 1910), britische Krankenpflegerin

 

Nur geborene Herren sind gute Herren.
Weh dem Diener gewesener Diener!

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach
(1830 – 1916), österreichische Erzählerin, Novellistin und Aphoristikerin

Quelle: Ebner-Eschenbach, Gesammelte Schriften, erster Band: Aphorismen, Parabeln, Märchen und Gedichte, Verlag von Gebrüder Paetel, Berlin 1893

 

Auch das scheinbar Beste auf der Welt wird zum Satan,
wenn es nicht dient.

© Hans Much
(1880 – 1932), deutscher Arzt und Schriftsteller

 

Selig, wer dient und dafür nicht selbst will bedient werden.

Ägidius von Assisi
(† 1262), Franziskanermönch, Begleiter des Franz von Assisi, einer seiner engsten Vertrauten

Wir leben auf der Welt, daß wir Gott und dem Nächsten dienen.

Sophie Mereau
(1770 – 1806), deutsche Schriftstellerin

Quelle: »Raimond und Guido«

 

Ich kann nicht Fürstendiener sein.

Friedrich von Schiller
(1759 – 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas bei Göschen, Leipzig 1787. 3. Akt, 10. Auftritt, Marquis

 

Lakaien, lakiert und wohlfrisiert.

© Martin Gerhard Reisenberg
(*1949), Diplom-Bibliothekar und Autor

 

Ein guter Knecht muß stumm sein.

Deutsches Sprichwort

 

Nur dienend ehrt der Diener seinen Herrn.

Franz Grillparzer
(1791 – 1872), Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter

 

Bei Hofe dient man um der Suppe,
nicht um des Herrn willen.

Deutsches Sprichwort

Die Macht, die Euch gegeben ist, bedeutet in erster Linie Dienst am Menschen.

© Johannes Paul II.
(1920 – 2005), eigentlich Karol Wojtyla, polnischer Theologieprofessor, Erzbischof von Krakau, Kardinal, wurde 1978 erster polnischer Papst

 

Für andere zu leben, ihnen zu dienen, ihnen zu helfen, nur für sie da zu sein, das ist göttlich.

© Kirpal Singh
(1894 – 1974), indischer Meditationslehrer, war viele Jahre Vorsitzender der Weltgemeinschaft der Religionen

Gott dient ihr mehr, wenn ihr denen dient, die Hilfe brauchen.

© Erhard Blanck
(*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler

 

Klage der Magd

Nun ist der Lenz gekommen,
Nun blühen alle Wiesen,
Nun herrschen Glanz und Freude
Auf Erden weit und breit;
Nur meine böse Herrin,
Sie keift und zetert immer
Noch wie in der betrübten
Und kalten Winterzeit!

Wenn ich am frühen Morgen
Mit aufgewachtem Herzen
Im Garten grab‘ und singe,
Die Welt mir freundlich blickt,
Wirft sie mir aus dem Fenster
Die ungefügten Worte,
Daß rasch in meiner Kehle
Das kleine Lied erstickt.

Und wenn mein Vielgeliebter
Am Hag vorüber wandelt
Und ein paar warme Blicke
Mir in die Seele warf,
Höhnt sie am Mittagsmahle,
Daß ich am untern Ende
Das Auge nicht erheben
Und mich nicht rühren darf.
Daß hungernd ich, mit Thränen,
Das Essen stehen lassen
Und mich hinweg muß wenden
Voll Scham und voll Verdruß,
Und weinend im Verborgnen
Die Rinde harten Brotes
Mit all‘ den harten Reden
Hinunter würgen muß.

Sogar wenn ich am Sonntag
Will in die Kirche gehen,
Und mir ein armes Bändchen
Am Hals nicht übel steht,
Vergiftet sie mir neidisch
Mit ungerechtem Tadel
Die wochenmüde Seele,
Das tröstliche Gebet.

Mag selber sie nur beten,
Daß ihre eignen Kinder
Nicht einmal dienen müssen,
Wenn ihr das Glück entschwand
Und sie als arme Mutter
Wird um die Häuser schleichen,
Wo jene sind geschlagen
Von böser Herrenhand!

Gottfried Keller
(1819 – 1890), Schweizer Dichter und Romanautor

 

Kommt niemals eher, als bis man euch drei– oder viermal gerufen hat, denn nur die Hunde kommen gleich beim erstenmal, wenn man ihnen pfeift.

Jonathan Swift
(1667 – 1745), anglo-irischer Erzähler, Moralkritiker und Theologe

Quelle: Swift, Klugheitsregeln für Befehlende und Dienende, 1800

 

Herr und Diener

Da Friedrich der Große behauptete: „Ich bin der erste Diener meines Staates“, sagte Novalis von sich: „Ich bin der erste Werkmeister der großen Staatsmaschine“!

© Kalenderanekdote

 

Anderen zu dienen, muß uns stets wichtiger sein, als uns selbst zu helfen; denn die Sache für uns können wir dem Heiland übergeben, die andere behalten wir.

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf
(1700 – 1760), Begründer der Herrnhuter Brüdergemeinde

 

Der Einzelne wird sein Leben lang die Pflicht haben, anderen zu dienen wo er kann, und diese dienende Liebe ist eins der Mittel, durch welche er sich bildet: aber der Zweck seines Daseins ist lediglich der, dem Gedanken Gottes, welcher in ihm und nur in ihm liegt, zur vollen Darlebung zu verhelfen, ganz er selbst zu sein, frei von aller Sklaverei, so wie Gott ihn wollte

Paul Anton de Lagarde
(1827 – 1891), deutscher Orientalist und Kulturphilosoph, eigentlich Paul Anton Bötticher

 

Was haben diese Leute, die Alchimisten, alles über die Goldmacherkunst studiert! Ich weiß ein prächtiges Rezept. Man nehme: Keckheit, Devotion, Impertinenz, Pfiffigkeit, Egoismus, fünf lange Finger, zwei große Säcke, ein kleines Gewissen, wickle alles in eine Livree, so gibt das in zehn Jahren einen ganzen Haufen Dukaten. Probatum est.

Johann Nepomuk Nestroy
(1801 – 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Quelle: »Zu ebener Erde und im ersten Stock«, Komödie, 1835

 

Soviel Bediente, soviel Feinde.

Aus Portugal

 

Alles muß allem dienen. Es gibt im letzten Sinne keine Ungerechtigkeit.

Christian Morgenstern
(1871 – 1914), deutscher Schriftsteller, Dramaturg, Journalist und Übersetzer

Quelle: Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1917

 

Gewisse Dienste Königen zu leisten, ist mißlich.

Friedrich von Schiller
(1759 – 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas bei Göschen, Leipzig 1787

Wer dient, muß tragen.

Gustav Freytag
(1816 – 1895), deutscher Kulturgeschichtler und Schriftsteller des bürgerlichen Realismus

 

Je mehr Dienstboten man hat, desto schlechter wird man bedient, einer schiebt’s auf den andern.

Adolph Freiherr von Knigge
(1752 – 1796), deutscher Jurist, Beamter und Satiriker

Quelle: Knigge, Schriften. Über den Umgang mit Menschen, 1788

 

Dem Mitmenschen zu nutzen, ist Verpflichtung aus Egoismus. Mit Hintergedanken des eigenen Nutzens.

Carl Ludwig Schleich
(1859 – 1922), deutscher Arzt, Erfinder der Anästhesie und Schriftsteller

Quelle: Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, H. Fikentscher Verlag, Leipzig 1928

 

Seit der Adelsstand abgeschafft wurde, fehlen uns an allen Ecken und Enden die Diener.

© Billy
(*1932), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Aphoretum – Gesammelte Aphorismen, 2010

 

Manches Dieners Zunge schwatzt nur seines Herrn Verderben herbei.

William Shakespeare
(1564 – 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

 

Wer keinem dient, nützt vielen.

© Wolfgang Mocker
(1954 – 2009), deutscher Journalist und Autor

Quelle: Mocker, Gedankengänge nach Canossa – Euphorismen und andere Anderthalbwahrheiten, Berlin: Eulenspiegel Verlag, 1988

 

Wir sind erst dann Diener, wenn niemand sieht, was wir tun.

© Bernhard Steiner
(*1973), Schweizer Autor

Quelle: Steiner, B., Nachtsicht. Ansichten und Behauptungen, Books on Demand, 2009

 

Man hat euch gesagt, das größte Unglück und die größte Schande sei das Dienen. Ich sage euch: macht das Dienen zu einem Akt der Liebe, und was Schimpf war, wird Ruhm.

Jean Baptiste Henri Lacordaire
(1802 – 1861), im Orden: Dominique, französischer Kanzelredner, ursprünglich Advokat und zeitweise Politiker

 

Zuchtperlen sind Dienstmädchen in strenger Ausbildung.

© Almut Adler
(*1951), Fotografin, Autorin, Lyrikerin und Aphoristikerin

 

Der Mensch muß dienen, wenn er versorgt sein will, und dient gern, wenn er versorgt wird.

Johann Heinrich Pestalozzi
(1746 – 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Quelle: »Ein Schweizerblatt«, Nr. 9 vom 28. Februar 1782

 

Wer nicht dienen kann, kann auch nicht lieben.

© Stefan Fleischer
(*1938), Rentner, vorher Organisator einer Großbank

 

Diene täglich deinem Zeitalter, – nie aber dem üblen Genius der Zeit!

Johann Kaspar Lavater
(1741 – 1801), Schweizer evangelischer Theologe, Religionsphilosoph und Schriftsteller

 

Diener sind wir, nicht Beamte!

Johann Tobias Beck
(1804 – 1878), deutscher evangelischer Theologe, Prediger und Schriftsteller

 

Die Anzahl der Menschen, die Maschinen bedienen, ist immer noch sehr viel größer als die Anzahl der Maschinen, die dem Menschen dienen.

© Pavel Kosorin
(*1964), tschechischer Schriftsteller und Aphoristiker

 

Schlimm ist es, einem Tyrannen dienen zu müssen,
aber immer noch besser als Dutzenden.

© Stefan Fleischer
(*1938), Rentner, vorher Organisator einer Großbank

 

Gute Untertanen haben vielleicht respektvoll und treu einem Herrn gedient, obwohl sie sehr wohl wußten, wie unvollkommen er war; damit haben sie Ruhm verdient.

Michel de Montaigne
(1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

 

Jeder zehnte Dienstmann, der einen Bahnhof ziert, sieht aus wie ein verkleideter Nimrod. Das ist er auch.

Walter Serner
(1889 – 1942), deutscher Autor

 

Einige Unternehmen empfinden ihren Service zu Recht als märchenhaft. Ihre Kundendienst-Fee lässt sich alles dreimal sagen.

© KarlHeinz Karius
(*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater

Quelle: Karius, WortHupferl-Edition, WortHupferl-Verlag

 

Er diente auch keiner Sache,
da hätte er ja nicht Herr sein können.

© Dr. Sigbert Latzel
(*1931), Germanist, Philosoph, Schriftsteller und Aphoristiker

Quelle: »Stichhaltiges«, St. Michael, Österreich,
1983 erschienen im J.G. Bläschke Verlag

 

Wir brauchen eine neue Qualität des Dienens: Keine devote, sondern eine, wenn notwendig, keine Auseinandersetzung scheuende und an den objektiven Interessen der Gemeinschaft ausgerichtete Qualität.

© Bernd Liske
(*1956), Unternehmer aus Sachsen-Anhalt

 

Das Dienen ist dem Herrschen vorzuziehen;
es liegt mehr Würde, mehr Tiefe darin.

© Paul Schibler
(1930 – 2015), Schweizer Aphoristiker

Quelle: Schibler, Texte in unserer Zeit, 1995

 

Was den Pagen betrifft, so braucht man keinen,
wenn man einen Kavalier hat.

Gustav Freytag
(1816 – 1895), deutscher Kulturgeschichtler und Schriftsteller des bürgerlichen Realismus

Quelle: Freytag, Soll und Haben, 1855

 

Wenn ihr Herr nicht weiß, was er tut, so hat ein vernünftiges Dienstmädchen das Recht, ihn zurückzuhalten.

Molière
(1622 – 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Quelle: Molière, Der eingebildete Kranke (Le malade imaginaire), 1673, übersetzt von Wolf Heinrich Graf Baudissin, Reclam, Leipzig 1910. Originaltext der Übersetzung

zitat-was-lange-leben-will-muss-dienen-was-aber-herrschen-will-das-lebt-nicht-lange-hermann-hesse-112745

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