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Hingabe löst alles Trennende auf – mit DEINEM Partner – nicht mit EINEM Partner


Hingabe berührt den anderen tief in seiner Seele.
Er fühlt sich angenommen.

Er weiß, dass er so etwas Tiefes und Reines
nie wieder in seinem Leben erfahren wird.

Durch Hingabe entsteht diese unvergleichliche Einheit zwischen zwei Menschen. Sie ist das Wunderbarste, was Liebende erleben können.

Wahre tiefe Liebe kann man nur empfinden, wenn man sich hingibt. Wenn man diese tiefe Emotionalität und Verletzlichkeit zulässt. Tiefe Liebe schließt nämlich Austauschbarkeit aus.

„Mein Leben lege ich in deine Hände,

ausschließlich,

unwiederbringlich.

Ohne wenn und aber“.

Ich muss mich also aufgeben. Vollständig. Mit Haut und Haaren, mit jeder Zelle meines Körpers und meines Verstandes. Mehr noch, mit ganzer Seele.

Hingabe ist eine Liebe, die nichts fordert, weil sie weiß, dass alles richtig ist. Sie ist kein Handel, sie möchte nichts für ihre Liebe bekommen.

Ich muss das Risiko eingehen, dass von mir nichts mehr übrig bleiben wird, sollte die Sache tatsächlich schief gehen. Aber eins ist sicher: Wenn wir uns innerlich zurückhalten, geht sie auf jeden Fall schief.

Wie wäre es …

… sich daran zu erinnern, dass wir nur durch unsere eigene Hingabe, auch die Hingabe unseres Partners bekommen können. Und nur wenn zwei Menschen sich gegenseitig hingeben, können sie einen Bund fürs Leben schließen.

Wenn man es schafft, seine wahre Größe zu zeigen
und Hingabe sowohl geben als auch entgegennehmen zu können,
hat man zu sich selbst zurückgefunden. Zu seiner wahren Stärke.

Nur durch Hingabe wird man also wirklich frei. Man lebt endlich wieder in der Fülle seiner Gefühle.

Und vor allem in seiner wahren Größe. Zur völligen Hingabe gehören nämlich eine ungeheure Kraft und Stärke und Konsequenz, deren Potential man nun leben kann.

Nicht mehr mit »einem« Partner, sondern mit »seinem« Partner.

Quelle: Hingabe löst alles Trennende auf – mit DEINEM Partner – nicht mit EINEM Partner | Liebe – Isst – Leben

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2 Gedanken zu “Hingabe löst alles Trennende auf – mit DEINEM Partner – nicht mit EINEM Partner

  1. Ich meine, zunächst hat die Hingabe an sich selbst zu erfolgen, nämlich der männlichen und weiblichen Anteile in sich gewahr sein und fühlen lernen, aktiv und passiv sein, in Form von bewegend bewegt (= vulgärsprachlich fickend gefickt) sein. Die Hingabe an einen Partner oder Partnerin bedingt zu nächst einmal eine erfolgte Hingabe an sich selbst.
    Wen liebst Du wirklich, verlangt Agnes Obel in Ihrem Lied „Golden Green“ zu erfahren. Meine jetzige Antwort lautet: „Mich! mit wem, wie oder was auch immer!“

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