BEWUSSTscout, Freiheit, MenschSEIN, SELBSTbestimmung

Der Mensch muss seine Ehre und Würde pflegen …


…nicht aber den falschen Stolz, er muss sein Leben leben und es nicht verpassen!

Der Mensch muss in seinem Leben alles richtig tun, richtig handeln und sich richtig verhalten, was er aber nur zu tun vermag, wenn er in positiver Weise seine eigene Ehre und Würde pflegt und er sich fernhält von jeglichem falschen Stolz, der ein Grundstein sehr vieler Übel ist.

Seine Ehre und Würde pflegen bedeutet, dass sich der Mensch in guter, positiver und richtiger Art und Weise seinen Ehrgedanken und Ehrgefühlen widmet. Auch seiner gesunden und positiven Eigenliebe, seinem Frieden, seiner Freude, Freiheit, Harmonie und seiner Glücklichkeit, seinem untadeligen Selbstbewusstsein, seiner Selbstsicherheit und seinen Wertgedanken, Wertgefühlen und der Zufriedenheit usw. usf…

Die Würde des Menschen ist (un)antastbar!
Rechtsauffassungen, Moral und Würde – Eine Sicht die ungewöhnlich ist und zum Nachdenken anregt, bietet uns dieses Essay >>>.

… Folgt er aber nicht seiner Ehre und Würde, sondern dem falschen Stolz, der leider in der Regel immer zuvorderst steht und ihn in seiner Persönlichkeit und im Charakter sehr stark negativ beeinflusst, dann versinkt er in einer Anmaßung, Anspruchsgier, Arroganz, Eingebildetheit, Eitelkeit, Frechheit, Gier, Herrschsucht und dem Hochmut. Einer falschen Selbstverliebtheit, der Selbstüberhebung, Trutzigkeit, Überheblichkeit, der Selbstgefälligkeit sowie der Selbstherrlichkeit.

Wenn der Mensch nun das Ganze richtig betrachtet, dann darf er sich in keiner Weise dem Stolz hingeben, sondern immer nur dem, was er in seinen Gedanken und Gefühlen an Freude, Frieden, Harmonie, Glücklichkeit und Zufriedenheit empfindet. Das gilt rundum in jeder Beziehung, folglich also auch in Bezug darauf, wenn er in irgendeiner Hinsicht eine eigene gute Leistung erbracht hat. Stolz zu sein ist immer falsch in Bezug darauf, was er eigens zustande gebracht hat oder was andere geleistet haben.

Was an Anerkennung einer Leistung usw. an den Tag gelegt und zur Anwendung gebracht werden kann, ist in jedem Fall einzig ehrliche Freude und eine damit verbundene Glücklichkeit und Zufriedenheit. Genau das aber sind die wenigsten Menschen, wozu sich also die meisten zählen müssen, weil sie mit dem nicht freudig, froh, glücklich und zufrieden sind, was sie in ihrem Leben erfahren, erlebt und geschafft haben.

So mancher Mensch hat nicht erlebt, dass er als Kind und in seinem jugendlichen Alter sowie im jungen Erwachsensein von Vater und Mutter, von seinen Lehrern, Kameraden, Bekannten und Freunden usw. darauf angesprochen worden ist, dass sie froh, freudig, glücklich und zufrieden mit dem waren, was er getan und an Gutem und Positivem geleistet hat. Wenn schon etwas getan wurde, dann war es falscher Stolz, der ihm entgegengebracht wurde, der ihn jedoch nicht glücklich und nicht zufrieden machte, sondern abhängig von dem, wie, wann und warum er von andern gelobhudelt wurde.

Dieses ganze Tun seiner Eltern, Lehrer, Freunde und Bekannten usw. war jedoch nie wahrhaftig darauf ausgerichtet, ihn freudig, glücklich und zufrieden zu machen, denn die Ausrichtung bestand nur darin, ihn in seinen Gedanken, Gefühlen sowie in seinem Handeln und Tun zu korrigieren, um ihn der gesellschaftlichen Norm anzupassen. Dies ganz egal entgegen dem, dass er sich in keiner Weise gut, positiv, richtig eigeninitiativmässig selbst entwickeln konnte.

Effectiv wurde immer nur sehr viel Wert darauf gelegt, ihn in allem und jedem zu kritisieren und seinen eigenen Willen zu brechen, ehe er auch nur wirksam werden konnte. Das aber hat ihn unbewusst unglücklich und unzufrieden gemacht, auch wenn von den ihn Erziehenden behauptet wurde, dass alles nur zu seinem Besten geschehe. Und dieses Handeln haben sie darum auf ihn ausgeübt, weil sie in der gleichen unrichtigen Art und Weise -erzogen- wurden und daher selbst nicht fähig waren, sich selbst in richtiger und positiver Weise zu erziehen, folglich sie auch nicht ihren eigenen Weg gehen und ihn auch nicht würdigen konnten.

Das ist ebenso geschehen zur Kinderzeit und Jugendlichkeit wie auch im jungen Erwachsensein des leidenden Menschen, und so, wie es ihm geschehen ist, so geschieht es auch noch heute; sei es in den Elternhäusern, Heimen, Kindergärten und Schulen, im Privatbereich, Militär oder bei der Arbeit.Tatsächlich ist es noch heute so, dass den Kindern und Jugendlichen sowie den jungen Erwachsenen – jedoch auch älteren – die Gedanken und Gefühle der eigenen Ehre und Würde verweigert und abgewürgt werden, wodurch sie sich nicht in richtigem Rahmen entwickeln und sie weder glücklich noch zufrieden werden können.

Und genau das ist so manchem Menschen geschehen, der unglücklich und unzufrieden ist und der deswegen heute wohl mehr oder weniger Depressionen verfallen ist… Und zwar als zwangsläufige Reaktion auf all die unzähligen und abwertenden Äusserungen, Behandlungsweisen und sanktionsmässigen Massnahmen, die ihn in seinem Selbstwertdenken und in den gleichartigen Gefühlen schon in seiner Kindheit und Jugendzeit sowie im Erwachsensein getroffen haben.

So wurden ihm seine Regungen für seine eigene Ehre und Würde sowie für sein Glücklichsein und seine Zufriedenheit, seine Freude, Harmonie und für seinen persönlichen Frieden genommen, ehe diese hohen Werte in ihm auch nur keimen und sich entwickeln konnten. So kommt es, dass sich der Mensch nicht selbst Freude, Frieden und Harmonie, Glücklichkeit und Zufriedenheit geben kann, folglich er verständlicherweise auch nicht in der Lage ist, diese notwendigen Lebenswerte auch anderen Menschen zu geben, seien es Bekannte, Arbeitskollegen, Freunde, Fremde, die eigenen Kinder oder der eigene Lebenspartner.

Wenn der Mensch unglücklich und unzufrieden mit sich selbst und mit seinem Leben, seiner Lebensführung sowie mit seiner Lebensgestaltung ist, dann modern in ihm Scham- und Schuldgedanken sowie gleichartige Gefühle, die er unbewusst, jedoch manchmal auch bewusst, in sich erschafft und gedanklich-gefühlsmässig immer weiter nährt. Die Folge davon ist, dass er sich durch seine eigenen Gedanken und Gefühle selbst seine Würde nimmt und sich unbewusst oder gar bewusst hasst, weil er sich selbst verurteilt.

Das aber darf nicht sein, denn in dieser Weise und auch dadurch, indem ihm das Ganze peinlich ist, schafft er in sich Energien und Kräfte von Scham und Schuld, wodurch so mancher Mitmensch in seinem Gesicht sehen und ablesen kann, was mit ihm los ist. Das aber muss er ändern und nicht versuchen, sich unter einer Tarnkappe zu verstecken und sich in Luft aufzulösen, denn das ist nicht der Weg vorwärts und in eine gesunde, gute und positive Zukunft. Er darf nicht das Feuer der Scham in sich hochsteigen und es auch nicht offen nach außen zeigen lassen, sondern er muss es bewusst bekämpfen und in sich löschen, damit er zu sich selbst stehen kann.

Er muss sich klar und bewusst werden, dass er sich nicht zu schämen und nicht schuldig zu fühlen braucht, und zwar auch dann nicht, wenn er sich klar darüber ist, dass in seinem bisherigen Leben sehr vieles schiefgelaufen ist.

Und er muss sich auch klar und bewusst sein, dass er nun endlich all das, was durch andere und durch ihn persönlich in und an ihm – krummgemacht- wurde, selbst ausbügeln, beheben und sehr viel besser machen muss. Dabei hat er sich klar zu sein, dass er sich die vielen Fehler, die er in seinem Leben gemacht hat, selbst verzeihen muss. Er muss die Summe seines inneren Kontos Scham und Schuld tilgen, denn nur wenn er das tut, fühlt er sich auch nicht mehr minderwertig und schlecht, wie auch nicht mehr unglücklich und unzufrieden.

Er muss sich selbst verzeihen, dass sein Leben bisher so verlaufen ist, wie es sich leider nicht anders ergeben konnte infolge seines falschen Denkens und der ebenso falschen Gefühle, Handlungen, Taten und Verhaltensweisen. Er muss sich davon abwenden, was er in seiner Lebensführung und Lebensgestaltung falsch getan hat, woraus ihm nur Ärger, Aggression, Angst, Lieblosigkeit, Groll, Hader, Unfrieden, Unglücklichkeit, Unzufriedenheit und Zuversichtslosigkeit entstanden sind.

Der Mensch kann es sich nicht leisten, und er kann es auch selbst nicht aushalten, heute und morgen, ständig bis in seine weite Zukunft mit Gedanken und Gefühlen herumzulaufen, dass er in seinem Leben gescheitert ist. Solche Gedanken und Gefühle muss er in sich auflösen, denn sie dürfen sich nicht länger in ihm breitmachen und sich nicht bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit als aggressive Grundhaltung explosiv entladen. Er muss auch lernen, keine Angst mehr davor zu haben, dass er sich blamiert und dass er deswegen von andern abgelehnt, ausgegrenzt und ausgelacht wird.

Er muss sich also nicht vor einer möglichen Blamage verstecken, weil er dadurch, indem er sich von all seinen falschen Verhaltensweisen befreit, sich offen zeigen und den Mitmenschen klar zu verstehen geben kann, dass er sich weder vor Scham verstecken noch Schuld mit sich herumtragen muss. Er muss nunmehr all das zeigen, was gut und positiv, richtig und gesund an ihm ist, nämlich alles Besondere, das ihn zum wahren Menschen macht, wenn er glücklich und zufrieden ist.

All das aber bestimmt er ganz allein, folglich es auch seine Wahl ist, was er aus all dem macht, was in seinem bisherigen Leben schiefgelaufen ist und ihn unglücklich und unzufrieden gemacht hat. Er ganz allein bestimmt seine Wahl, wie er künftig sein Leben anfasst und wie er es gestaltet und führt, folglich es auch seine eigene Wahl ist, wie er auf alles seines bisherigen Lebens zurückblickt, welche wichtigen Schlüsse er daraus zieht, was er nun daraus macht und wie dadurch seine Zukunft aussehen wird.

Er darf dabei nicht mehr blind an die Meinung jener Mitmenschen denken, die bei ihm so viele Fehler und nur diese sehen, denn ihre Meinung ist falsch, wenn er sich und ihnen beweist, dass er nunmehr seine bisher gemachten Fehler nicht mehr macht, sondern fortan sein Leben, seine Lebensführung und Lebensgestaltung auf eigene Erfahrungen und auf ein eigenes Erleben derselben aufbaut.

Der Mensch steht im Leben, um die unterschiedlichsten Erfahrungen zu machen und diese auch zu erleben, denn sie sind in jedem Fall immer sehr wertvoll, wenn sie richtig geartet sind und in richtiger Weise gewertet und genutzt werden. Dazu ist es aber notwendig, dass er seinen Verstand und seine Vernunft ordnet und trainiert, damit er alle guten und wertvollen Erfahrungen und deren Erleben auch in maßgebender Weise würdigen kann, während er die schlechten, unguten oder wertlosen ablehnt und auflöst, weil sie nicht sein müssen, wobei er aber doch seine wichtigen und wertvollen Lehren daraus zieht.

Wenn er in seinem Leben, seiner Lebensführung, Lebensgestaltung und in seinen Verhaltensweisen vorwärts gehen will, dann muss er von den verschiedensten Ansätzen und Voraussetzungen ausgehen, von denen er einige ablehnt, besonders bedenkt oder wegschiebt, während er andere ergreift und etwas Wertvolles daraus erschafft. Und dass er so handelt, ist absolut richtig, folglich er sich dafür auch nicht verurteilen darf, denn bei jedem Handeln in irgendeiner Art und Weise ist vieles zu bedenken und zu analysieren, wobei auch Klarheit herrschen muss, dass nicht mit jedem Ansatz eine effectiv richtige Lösung gefunden werden kann, folglich oft mehrere Anläufe genommen resp. Ansätze gemacht werden müssen.

Es dürfen beim Ganzen auch die Fehler nicht höher bewertet werden als die Erfolge, denn das wäre völlig unvernünftig und paranoid, doch nichtsdestotrotz tut das Gros der Menschen genau das, wenn es das Leben und die Erfolge und Niederlagen betrachtet.

Wahrheit ist, dass jede Erfahrung und deren Erleben aus der Sicht der Evolution sehr kostbar und wertvoll ist, und dabei will das Ganze auch angenommen und gewürdigt werden.

Also gehören auch negative Erfahrungen und deren Erleben zur Lebensführung, doch müssen sie eben gelebt werden, folglich auch negative und unangenehme Erfahrungen nicht verurteilt werden dürfen und auch nicht vermieden werden können, weil nur dadurch das Leben wirklich gelebt und auch verstanden werden kann.

Wenn der Mensch jedoch all das ablehnt, verurteilt und nicht klar und bewusst in richtiger und wertvoller Weise verarbeitet und zu seinem Nutzen macht, was für ihn unangenehm ist und ihm einfach nicht in den Kram passt, dann lebt er nicht sein wahres Leben, sondern verpasst es.

Quelle: beam.figu.org.

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