Der deutsche Astronaut Alexander Gerst hat die Erde aus dem Weltall betrachtet und hat dabei Erkenntnisse gewonnen, die für uns alle von hoher Relevanz sind. 

Ein halbes Jahr reiste Alexander Gerst schwerelos durch das Weltall. Seitdem ist sein Blick auf unsere Welt ganz anderer:

Der traurigste Blick war sicherlich, einen Krieg aus dem All zu sehen. Das hat mich sehr berührt. Es ist grotesk von oben zu sehen, wie sich unten auf der Erde Menschen gegenseitig bekämpfen.

Ich habe mir überlegt, wie ich so etwas außerirdischen Besuchern erklären sollte – wenn wir jemals von solchen Besuch bekämen. Aber wie soll man jemandem klarmachen, dass wir Menschen auf einem so kleinen, begrenzten Planeten leben, und uns dabei auch noch selbst bekriegen? a

Ich konnte zum Beispiel schockierend deutlich erkennen, wie wir unseren Regenwald roden. Es war mir bis dahin gar nicht klar, wie viel davon schon zerstört ist. Von oben sieht man eindeutig, welch ein riesiges Areal das ist, nicht einfach hier und da mal ein Fleck. Wir haben einen substanziellen Teil einer für

uns überlebenswichtigen Ressource schon zerstört.

Aber natürlich gab es auch Bilder, die unglaublich schön waren. Ein Sonnenaufgang oder ein Sonnenuntergang geht einem emotional sehr nah. Es ist ein tolles Gefühl. Und es ist wunderschön und ungewohnt, unsere Erde als planetaren Körper zu sehen.

Mir ist bewusst geworden, dass wir Menschen lediglich einen kleinen blauen Steinklumpen bevölkern. Wenn man da ein paar Monate darüber hinweg fliegt und regelmäßig aus dem Fenster schaut, kennt man irgendwann alle Orte von oben.

Nach einer Weile wusste ich bereits nach einem kurzen Blick aus dem Fenster, wo wir uns gerade befinden. Da wird einem nochmal bewusst: Wir haben nicht unendlich viele Flüsse, unendlich viele Seen und unendlich viele Ressourcen zur Verfügung. Wir haben von jedem Ort nur einen. Und unsere Erde ist in Wahrheit nicht so groß, wie sie uns von hier unten vorkommt.

„Die gefährlichste Weltanschauung ist die von Menschen,

die die Welt nicht angeschaut haben.“

Alexander von Humboldt.

Ich frag mal ins „Blaue“! Was bitte sehr muss noch alles geschehen? Was bitte sehr braucht ihr noch an Informationen? Wollt ihr weiterhin stumm Zuschauer bleiben? Euch wo auch immer verkriechen und Teil des Kindergartens bleiben und so weiter leben wie bisher? Meine Güte, ist es denn so schwer etwas gemeinsam anzugehen, um die Welt Schritt für Schritt zum Positiven zu verändern? Wovor habt ihr Angst? Vor der eigenen Courage? Denkt doch bitte an die großen Reden, ein einziger Mensch kann schon viel bewegen, wenn er mit Verve dabei ist und seinen Traum lebt! I have a dream! Was ist mit euch? Der Plan steht, ich bin nicht allein. Unterstützung können wir immer brauchen! Je mehr, desto besser. Je nach Kapazität und persönlichem Interesse kann sich jede/r irgendwo einbringen. Bei Interesse PN an mich. Und Telefonat, kurz und knapp. Auch ich bin nur ein Mensch und meine Zeit ist begrenzt und ich auch ich brauch mal Ruhe. Weitere Informationen dazu folgen!