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Übergang zwischen positivem und überpositivem Recht – zwischen alter und neuer Weltordnung


Mal sehen, wie lange der Beitrag wird, ist mir die Tage wieder dieses Phänomen der konservativen Weltanschauung aufgefallen, während jene in der Vorstellung unterwegs sind, dass gewohnte Verdrängungskonzepte im Rahmen der alten Ordnung den Rahmen für Lösungen bieten.

In diesem Wandel eignen sich gewohnte Konzepte und Vorstellungen jedoch nur zu ihrer Infragestellung.

Damit hat natürlich das „Ich“ der Verfechter ein „Problem“, da es ja an seinen „Erfahrungen, Errungenschaften und Erkenntnissen“ wie auch der häufig einmal zugewiesenen Bedeutungen persönlicher und/ oder gesellschaftlicher Geschehnisse festzuhalten gedenkt.

Um es so auszudrücken: Im Kern haben wir es mit zwei global-gesellschaftlichen Strömungen zu tun: Auf der eine Seite jene, die sich am Gestern und seiner Erhaltung versuchen und so dem Lebensprozess entgegenstehen (die Mehrheit) und auf der anderen Seite, jene die sich am Lebensprozess orientieren.

Nun mag der eine oder andere verständlicherweise argumentieren, dass ja das, was er erlebt schon das Leben ist, während er jedoch in den Details übersieht, dass er sich in einer durch weiträumig gleichgeschaltete Denk- und Verhaltensmuster in einer Simulation des Lebens bewegt. Eine Simulation, deren Ergebnisse(!) sich in der sichtbaren Materie wiederfinden. Diese Fiktion, findet im Kopf statt und wird durch die Konditionierungen beeinflusst.

Die vordringliche Außenorientierung i. V. m. dem Schutz- und Verdrängungsverhalten sorgen dafür, dass diese „Programmierungen“ nahezu keiner Veränderung ausgesetzt werden und so kaum Entwicklung (in der Masse) stattfindet. Was nebenbei die künstliche Intelligenz betrifft, ist die des Menschen in seiner aktuellen Version die ausgereifteste.

Dies wird dann erkennbar, wenn man das Bisherige unter dem Fokus gesellschaftlicher Entwicklung (und ihrer konditionierten Denk- und Verhaltensmuster) betrachtet – wo es mehr um materielles Sein geht, als um innere Entwicklung. Die Suche der Mehrheit nach Frieden, Freiheit und sich selbst wird zum geschäftlichen Spektakulum für jeden, der die Rolle als Geschäftsmann angenommen hat.

Dies, während die Werbung Segen und Heil verspricht, wenn man ihre jeweiligen Angebote annimmt. Ich mag mich hier kurzfassen.

Eine Illusion von Leben, die getragen ist von Bedingungen, belohnter Fremdbestimmung und Unterwerfung, mit den Methoden „Belohnung und Bestrafung“ und den daraus, entstandenen Institutionen, die dem Menschen alles abnehmen, was im Wesentlichen seinen eigenen Entwicklungsprozess betrifft.

Solange er sich daran festzuhalten gedenkt, solange wird die schleichende Entmachtung durch „lebensvereinfachende“ Lösungen seiner selbst voranschreiten.

Das Leben selbst ist alles andere als kompliziert – anders, als sich dies der gewohnte Denker einzureden versucht, während ihm seine „Erstkonditionierungen“ genau das Gegenteil tun lassen, wie man dies überall „ganz hübsch“ sehen kann.

Gerade die Mehrheit mag sich dies nicht vor Augen führen, dass sie nur „funktioniert“. Aus diesem Grund findet das ganze Szenario statt, bis sie Mensch für Mensch selbst erkennt, dass sie ihre Programmierungen ändern kann.

In der alten Ordnung wird von dieser Erkenntnis durch Drohung, Gewalt, „Willkür“ und Entzug oder gewohntem Mangel an Geld, Besitz, Hab und Gut abgelenkt.

Entsprechung und Gleichschaltung, als Ergebnis von Generation zu Generation übertragener autoritärer Denk- und Verhaltensmuster.

Geld, Besitz, Hab und Gut, was, man nur solange sein eigen nennt, wie man sich dem Wohlwollen der Autorität unterwirft.

Doch was einem nicht gehört, kann einem auch nicht weggenommen werden.

Lediglich das „verletzte Ich“ sieht sich „beraubt“, da es sich hinter der gesammelten Materie weiter gegen mögliche Verletzungen zu verstecken versucht.

Es klammert sich daran, weil es sich keinen inneren Wert zubilligt, der ihn ja verändern würde. Die Welt des Scheins, der Werte im Außen.

Erst heute morgen sprachen wir über das Verhalten der Problemorientierung, die nicht selten dazu genutzt wird, um Aufmerksamkeit zu erlagen, das Problem jedoch gar nicht gelöst werden soll, damit es immer wieder als Anknüpfungspunkt dienen kann.Im Kern soll keine Heilung stattfinden, da sich nicht selten mit dem Problem identifiziert wird.

Solange bewegen sich die Probanden weiter in der eigenen „Waschmaschine“ – nicht selten unter Erhöhung der Drehzahl und Temperatur, während sie nicht selten gleichzeitig Veränderung fordern – das berühmte „So tun, als ob“.

Auf diese Weise gelangt man natürlich nicht in die Neue Zeit – mit warten auf den Messias auch nicht.

Der Übergang zwischen positivem und überpositivem Recht, also zwischen alter und neuer Weltordnung, ist wie eine hauchdünne Membran, die dann erst durchlässig wird, wenn der Mensch beginnt, sich selbst „entdecken“ zu wollen – vergleichbar mit der Tempelreinigung, wobei er alle bisherigen Denk- und Verhaltensmuster und damit auch das System in Frage stellt – ein Mix aus Recht, Philosophie, Spiritualität und Psychologie.

„Da sagte sein Vater Isaak zu ihm: »Dort, wo du wohnst, wird das Land nicht fruchtbar sein, kein Regen fällt darauf. Mithilfe deines Schwertes musst du dich ernähren. Und deinem Bruder wirst du dienen, doch dann wirst du seine Herrschaft abschütteln und frei sein.“ 1. Mose, 39,40

über Das Imperium schleicht zurück – BERG. Blog

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